Definition - Manisch Depressiv

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Definition und Symptome der manisch depressiven Erkrankung

Die Bipolare affektive Störung ("manisch-depressive Erkrankung") ist eine psychische Krankheit. Bei dieser Störung leiden Betroffene zum einen unter depressiver Stimmung. Zum anderen strotzen sie in der manischen Phase nur so von Kreativität und Energie und brauchen kaum Schlaf.

In der depressiven Phase leiden die Patienten unter Schuldgefühlen, Suizidgedanken, innerer Lehre, Energieverlust, Appetitlosigkeit, Ängsten usw. Die manische Phase erscheint auf den ersten Blick positiv, ist aber genau wie die depressive Phase sehr gefährlich. Denn der Betroffene verliert in diesem Zustand die Fähigkeit, sein eigenes Handeln und die daraus entstehenden Konsequenzen einzuschätzen. Beispielsweise treiben sich die Erkrankten durch Fehlentscheidungen in Bezug auf eigentlich nicht bezahlbare Anschaffungen oftmals in den finanziellen Ruin.

Verursacht wird die Krankheit in den meisten Fällen sowohl durch genetische Aspekte wie auch durch psychosoziale Faktoren. Die Wahrscheinlichkeit an einer Bipolaren Stärung zu erkranken, ist bei Verwandten ersten Grades siebenfach höher als bei der normalen Bevölkerung.

Bei einer bipolaren Störung ist der Betroffene sehr in seinem Alltag beeinträchtigt. Schwere Fälle sollten daher zum Schutze des Patienten in eine Klinik eingewiesen werden. Therapiert wird die Krankheit mit Paychopharmaka, d.h. sedierende, also beruhigende Medikamente sowie Neuroleptika. Ein wichtiger Schritt zur Heilung sind auch Gesprächstherapien.

Weltweit leiden mindestens 1,5 % der Erwachsenen unter einer manisch-depressiven Erkrankung. Frauen und Männer sind gleich häufig betroffen. Schwer manisch-depressiv erkrankte Patienten sind in allen Kulturen besonders selbstmordgefährdet.

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