Angstzustände - Erklärung und Hilfe

Angstzustände - Symptome und Ursachen

Jeder Mensch hat hin und wieder Angst. Eine gesunde Angst ist lebensnotwendig, ist sie doch der Urinstinkt, der uns vor drohenden Gefahren warnt. Zum Problem wird die Angst erst dann, wenn sie zum ständigen Begleiter wird - auch ohne, dass es einen erkennbaren Grund zur Vorsicht gäbe. Angstzustände, Panikattacken und Phobien sind Auswüchse einer ungesunden, einer krank machenden Angst.

Die Formen der Angstzustände

Angst kann generell und diffus auftreten, Angstzustände können aber auch an ganz bestimmte Auslöser gebunden sein. Menschenmengen, Spinnen, Flugzeuge - wird die Angst von solchen klar bestimmbaren Faktoren ausgelöst, spricht man von einer Phobie. In vermeintlich "günstigen" Fällen lässt sich der Auslöser von den Betroffenen leicht meiden. Menschen mit Flugangst werden vermutlich lieber mit der Bahn oder dem Auto in den Urlaub fahren, als mit dem Flugzeug um den Globus zu jetten. Menschen mit Hundephobie können notfalls einen Bogen um entsprechende Vierbeiner machen.

Schlimmer steht es beispielsweise um Menschen mit sozialen Phobien. Andere Menschen zu meiden, ist vergleichsweise schwierig in den dicht besiedelten Räumen unserer menschlichen Gesellschaft. Im Beruf, im Supermarkt, in der Nachbarschaft - Kontakte zu anderen Menschen lassen sich nicht meiden, ohne dass das eigene Leben eine drastische Verschlechterung erfahren würde.

Wie so oft zieht hier der Angstzustand als ursächliches Problem weitere Negativfaktoren nach sich und wird zum Teufelskreis. Angst führt zur Vermeidung, Vermeidung führt zur Isolation - das ganze Leben kann auf diese Weise zu einer einzigen Verkettung negativer Umstände werden.

Eine weitere Angstform ist die Panikstörung. Bei der Panikstörung erleben die Betroffenen grundlos und ohne erkennbaren äußeren Anlass heftige Panikattacken. Gegenstand der plötzlich auftretenden Angstzustände kann die eigene Gesundheit, die wirtschaftliche Existenz, die Beziehung oder jeder andere beliebige Aspekt des persönlichen Lebens sein. Im Gegensatz zur Phobie, die dauerhaft auf einen Auslöser gerichtet ist, verschwindet die Panik-Attacke wieder, wenn sie ihren Höhepunkt überschritten hat.

Die dritte Form der Angst ist die generalisierte Angststörung. Hierbei handelt es sich um einen unbestimmten, lang anhaltenden Angstzustand, der sich nicht auf bestimmte Objekte oder Situationen reduzieren lässt.

Kennzeichen einer jeden Angststörung ist, dass sie sich verschlechtert, wenn sie nicht behandelt wird. Zur ursprünglichen Angst werden sich weitere Beschwerden wie Schlafprobleme, Einsamkeit und Depressionen gesellen. Das eigentliche Problem potenziert sich; das persönliche Leben wird zunehmend als negativ und freudlos empfunden.

Allerdings sind Angstzustände kein unabwendbares Schicksal. Angsterkrankungen können behandelt werden, in den meisten Fällen sogar mit beeindruckendem Erfolg. Schon kleine Verbesserungen können für das Leben der Betroffenen einen großen Unterschied machen. Von ersten befreienden Gesprächen in einer Selbsthilfegruppe bis hin zu fachkundiger ärztlicher Behandlung stehen den Betroffenen vielfältige Möglichkeiten offen, dauerhaft mit der unbegründeten Angst Schluss zu machen!

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Herzlich Willkommen!

Es freut mich sehr, dass Sie den Weg hierher gefunden haben. Denn wahrscheinlich berührt Sie das hier beschriebene Thema momentan sehr und Sie sind auf der Suche nach Hilfe.
Ich bin der festen Überzeugung, dass es kein Zufall ist, dass Sie hier sind. Entscheiden Sie bitte selbst und in aller Ruhe, ob Sie meine Erfahrungen als Hilfestellung nutzen wollen. Wie auch immer Sie sich entscheiden: ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen alles Gute...

Ihr Waldemar Paterok