Archive for the 'Zähneknirschen' Category

Reaktionen auf Stress

Vor einiger Zeit habe ich einen interessanten Artikel zum Thema Stress und Burnout gelesen. Demnach hat unser Organismus nur drei Strategien, um Stress und Überlastung zu kompensieren:

  • Angriff (Ärger, Streit, beleidigen, Auseinandersetzungen…)
  • “Ausschwitzen” (durch starke, körperliche Betätigung wie Sport, körperliche Arbeit usw.)
  • Zähneknirschen (im Schlaf)

Für erklärt sich damit zum ersten Punkt die Tatsache, warum viele von uns so übel gelaunt sind. Kein Wunder bei der Belastungssituation, die wir oft unbewusst über uns ergehen lassen und/oder selber provozieren…

Bewegung formt

Nicht die jeweilige Situation als solche löst Stress oder Angst in uns aus, sondern unsere innere Einstellung zu dieser. Das heißt, Stress und Angst projizieren wir durch unsere Gedanken darüber in unser (Er-)Leben.

Wir haben es uns „angewöhnt“, „antrainiert“ so und nicht anders über bestimmte Situationen und Momente in unserem Alltag zu denken und erfahren deshalb immer wieder in gleichen oder ähnlichen Szenarien Stresssymptome, Angstzustände, Panikattacken… Diese „Gedankenspirale“ gilt es zu verlassen.

Gehen Sie spazieren.

Mindestens 15 Minuten sollte Ihr Spaziergang dauern. Wenn möglich führen sie Ihre täglichen Spaziergänge im Wald durch. Falls das nicht möglich ist, suchen Sie sich bitte eine ruhige, menschenleere Route aus.

Menschen, die unter Angst/Stress leiden, sind “kopflastig“ das heißt, der

Energieschwerpunkt des Körpers liegt im obersten Körperdrittel. Wünschenswert ist aber, dass der Energieschwerpunkt im untersten Körperdrittel liegt, so dass der Mensch “mit festen Beinen auf der Erde steht“. Regelmäßige Spaziergänge (am besten im Wald!) helfen die günstigere Energieverteilung wieder herzustellen (Erdung).

Die regelmäßige Bewegung, verbunden mit der erhöhten Sauerstoffzufuhr löst Verspannungen der Muskulatur und fördert die Blutzirkulationen des gesamten Körpers. Dadurch werden auch Verspannungen im Denken gelöst.

Prägungen aus der Kindheit

Ich glaube, dass jeder von uns entscheidende, sein Leben dominierende Prägungen in der Kindheit erfahren hat. Diese Prägungen haben meiner Meinung nach Auswirkungen positiver und negativer Art. Über das “Gute”, das wir mitbekommen haben (von Eltern, Geschwistern, Schule…) freut man sich und ist auch irgendwie stolz darauf. Über das Negative ärgern wir uns und hadern nicht selten mit diesem Teil unserer Vergangenheit.

Aber gerade hier liegen die Chancen für das persönliche Wachsen. Ich suche nun (seit einigen Monaten) Antworten auf folgende Frage:

“Welche Teile in mir/von mir müssen wachsen (muss ich positiv verändern) damit ich wachse*?”

(* wachsen = glücklicher sein)

Manipulation

Mit welchem Recht erheben sich Menschen über andere Menschen, Völker über andere Völker usw. … eine Religion über die andere…

Mit welchem Recht erheben wir uns gedanklich über andere und meinen wir wären etwas besseres?

Mit welchem Recht wollen wir andere manipulieren, damit sie nach unseren Wünschen “funktionieren”?

Wieso lassen wir uns eigentlich von anderen manipulieren?

Schaffen wir so eine Welt, in der wir uns wirklich wohlfühlen?

Leben, so wie ich es will…

Ich behaupte: wenn jeder so leben könnte/würde, wie er oder sie es will, dann hätten Stress und Angst wenig Chancen sich im Leben der Menschen zu manifestieren.

Und genau hier sehe ich persönlich auch das Positive an erlebtem, negativen Stress und Angstzuständen und Panikattacken. Dieses emotionale Chaos zeigt dem/der Betroffenen auf, dass das Leben nicht nach den eigenen Wünschen, dem eigenen Lebensplan verläuft. Hier ist der Ansatz für eine positive Veränderung.

Klar ist, dass das in den wenigsten Fällen einfach ist. Aber genau darum geht es doch: das eigene Leben so gestalten, dass man zufrieden ist. Wenn viele Menschen dieser Herausforderung gerecht werden würden, wäre die Welt eine bessere…

Durch Entspannung im Alltag leben…

“Durch Entspannung im Alltag leben.”

Diese Aussage hat für mich persönlich besondere Bedeutung. Denn war und ist es doch die Entspannung, die es mir ermöglichte, mich von meinen Ängsten nachhaltig zu befreien. Das Wort “Entspannung” schreibe ich gern so: “Ent-Spannung”. So kommt für mich die Aufgabe der “Ent-Spannung” besser zum Ausdruck.Â

Ent-Spannung ermöglicht es uns, unserem Verstand regelmäßig Pausen zu gewähren und gibt uns somit die Chance in unser Selbst einzutauchen und die Wahrheit für unser (ganz persönliches) Leben zu finden und zu leben.

Es gibt Leute die behaupten folgendes: “Ohne Entspannung kein Erfolg.” Dieser Aussage stimme ich voll und ganz zu.

Hass macht mürbe…

Es gibt sicherlich so einige “Gründe”, warum Menschen sich gegenseitig hassen. Ich erspare mir hier auf Einzelheiten einzugehen. Meiner Meinung nach hassen wir Menschen, weil wir emotional verletzt wurden (besser formuliert: wir fühlen uns … verletzt…).

Ob das nun tatsächlich der Fall ist, das heißt: ob es nun tatsächlich die Absicht des “Hass-Subjektes” war uns zu verletzen, oder ob alles evtl. auf Mißverständnissen (ggf. in unserer eigenen Gedankenwelt) beruht, spielt dabei keine Rolle. Hass ist Hass!

Und die Gefühle des Hasses haben enorme Macht! Derjenige bzw. diejenige, dessen oder deren Gedanken von Hass bestimmt werden, “vergiftet” sich selbst und sein Umfeld! Das bedeutet im übrigen auch, dass der Hass (indirekt) auch Menschen trifft, die der oder die Hassende eigentlich liebt und gern hat… Denn in dem Augenblick, in dem der Hass regiert, sind Gefühle und Empfindungen von Liebe und Zuneigung nicht möglich!

Haben Sie schon einmal jemandem, in dem Moment, in dem die Hassgedanken präsent sind, in die Augen geschaut? Und wie haben Sie sich dabei gefühlt? … Und das, obwohl Sie diese Person doch eigentlich gern haben…

Hass tötet. Hass zerstört. Hass macht krank. Hass ist ein Werkzeug unseres Verstandes, um Recht zu bekommen und zu behalten… um jeden Preis. Ich betone: um jeden Preis.

Fakt ist: für unseren Hass sind wir selbst verantwortlich! Denn wir haben in dem Moment, in dem diese Emotionen in uns aufkommen die Wahl. Wir können uns in jedem dieser Augenblick dafür entscheiden NICHTZUHASSEN, sondern ZUVERZEIHEN. Wenn wir erkennen, dass uns dieses emotionale Leid nicht zugefügt wird (also von anderen “aufgezwungen” wird), sondern wir es selbst “in uns zulassen”.

Das ist nicht einfach!!! Aber ZUVERZEIHEN macht glücklicher und gesünder und schöner. :-) Â Deshalb ist es die Mühe wert, auch wenn es immer wieder Rückschläge geben wird…

Zähneknirschen im Schlaf

Wer im Schlaf mit den Zähnen knirscht, der leidet nicht selten unter großen Belastungen. Stress, berufliche und private Probleme bestimmen den Alltag. Man macht sich viele Sorgen. Sich-Sorgen-Machen ist normal geworden.

Im Schlaf (Tiefschlafphase) entläd sich dann dieser aufgestaute Druck teilweise. Viele Menschen reiben dann die Kiefer aufeinander. Ob das so ist kann man selbst kontrollieren: wenn die Schneideflächen der Zähne des Unterkiefers dunkel gefärbt sind und/oder ungewöhnlich starke Abnutzungserscheinungen aufweisen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dem so ist.

Es empfiehlt sich ein Besuch beim Zahnarzt: dieser kann den Verdacht auf das Zähneknirschen im Schlaf entweder bestätigen oder entkräften. Bei positiver Diagnose wird in der Regel eine Kieferschiene angepasst, die die Zähne im Schlaf schützt und eine weitere Abnutzung verhindert.

Dieser Kiefer-und Zahnschutz bekämpft aber nicht die Ursache für dieses Kieferreiben! Mittel- und langfristig müssen die belastenden Faktoren beseitigt werden und durch regelmäßige Entspannung das Belastungsniveau (die Stressschwelle) angehoben werden!