Archive for the 'Stress' Category

Angst

Je mehr Aufmerksamkeit man der Angst widmet, also je mehr ich als Betroffener auf die Angst “warte”, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die nächste Panikattacke auch tatsächlich kommt.

Ich habe mal einen sehr interessanten Satz gelesen:
“Ich bekomme das, was ich erwarte…”

Es ist alles andere als einfach Angstgedanken, oder andere negative Gedanken zu ignorieren. Aber es ist wichtig ein Mittel zu finden, um sich abzulenken. Damit sich negatives Denken nicht etabliert!

Mit persönlich hilft körperliche Betätigung dabei. Am besten bin ich mit handwerklichen Arbeiten abgelenkt. Oder wenn ich mein Büro aufräume…

Ich will damit nicht sagen, dass man die “Realität” ignorieren soll! Aber manchmal drehen sich die Gedanken nur im Kreis, ohne Ausweg auf eine ENt-Spannung. Dann ist es doch besser sich abzulenken, als negativen Gedanken das Feld zu überlassen, oder?

Waldi

Was macht die Angst zur Angststörung?

Die Angst ist eigentlich ein sinnvolles Instrument unseres “Systems Mensch”. Die Hauptaufgabe der Angst ist es unser Überleben zu sichern. Sie sorgt dafür, dass Gefahrensituationen von unserem Verstand auch als solche wahrgenommen werden und er die Möglichkeit hat entsprechende “Überlebens”-Szenarien zu aktivieren. Â

Aber:

Jemand der in einem Restaurant sitzt (Beispiel) und eigentlich die Absicht hatte ein Essen mit Freunden zu genießen und plötzlich von einer massiven Panikattacke gepeinigt wird, muss in diesem Restaurant doch nicht ums Überleben kämpfen…

Was also macht die Angst zur Qual, zur Angststörung?

Meiner Meinung nach (und das behaupte ich hier als ehemaliger Angstbetroffener) spielt der Verstand (Ego) bei dieser Problematik eine wichtige Rolle. So beobachte ich, dass besonders kopfgesteuerte “Verstand-Menschen” (als intelligent angesehene Menschen, “Kopfarbeiter”, Denker usw., usw…) von Angstzuständen und Panikattacken heimgesucht werden. Ich betone: das ist meine persönliche Meinung!

Der Verstand, das Ego des Betroffenen, hat das Zepter in der Hand. Und der Verstand hat diesen Restaurantbesuch als “lebensbedrohlich” eingestuft und “abgestempelt”. Und schon fängt die Angstspirale an sich zu drehen, immer schneller und immer öfter. Denn folgende Denkweise frisst sich, Dank des Verstandes, fest: wenn schon dieser Besuch im Restaurant “lebensbedrohlich” ist, dann ist doch auch die Autobahnfahrt, das Meeting in der Firma, der Wochenendeinkauf im Discounter usw., usw… “lebensbedrohlich”.

Es setzt ein Verdrängungsmechanismus ein, der im Endresultat die Angst vor der Angst initiiert. Und der Aktionradius des Betroffenen wird immer kleiner…

Meiner Meinung nach gibt es auch ein auslösendes Moment für diese Angst. Dieses gilt zu erkennen, erneut (diesmal bewusst) zu erleben, um die “Harmlosigkeit” wahrzunehmen.

Mut zum Leben bedeutet auch Risiko eingehen …

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Hab lange nichts mehr geschrieben… Das hat seinen Grund, denn momentan läuft in mir `drin einiges ab. In meinem Inneren läuft ein Entscheidungsprozess, der mich hin und her reisst! Ich spüre die Auswirkungen auch körperlich: “mein” Tinnitus quält mich oft und heftig. Aber und das berichte ich mit Freude, keine Spur von Angst! Ich stehe vor der Entscheidung mich beruflich zu verändern. Das würde für mich bedeuten, dass ich eine gewisse Sicherheit aufgeben muss, die ich als Angestellter momentan habe. Andererseits ist mir aber nun endgültig klar geworden, dass ich mich kaum “unterordnen” kann und mein Heil wohl in der Selbständigkeit liegt… Ich bin vom Typ her eher ein sehr risikofreudiger Mensch, trozdem fällt es mir diesmal nicht so leicht, zur “Attacke” zu blasen… Mal sehen wie`s ausgeht.

Hat jemand von Euch etwas dazu zu schreiben? Würde mich über Meinungen und Kommentare freuen…

Lärm stresst…

Zu viel und/oder lange andauernder Lärm stresst. Menschen die dieser Belastung ausgesetzt sind, fühlen sich schnell gestresst, bzw. kommen viel leichter aus ihrem emotionalen Gleichgewicht.

Ebenso denke ich, empfinden Menschen, die unter einer Stressanspannung sind, Lärm vile früher als störend und belastend.

Gerade hier erscheint es mir besonders wichtig, bewusste RUHEOASEN in den Alltag zu integrieren. Das können meiner Meinung nach sein:

  • Entspannungsübungen
  • Spaziergänge
  • bewusstes Schweigen
  • u.a.

Manipulation

Mit welchem Recht erheben sich Menschen über andere Menschen, Völker über andere Völker usw. … eine Religion über die andere…

Mit welchem Recht erheben wir uns gedanklich über andere und meinen wir wären etwas besseres?

Mit welchem Recht wollen wir andere manipulieren, damit sie nach unseren Wünschen “funktionieren”?

Wieso lassen wir uns eigentlich von anderen manipulieren?

Schaffen wir so eine Welt, in der wir uns wirklich wohlfühlen?

Angst Symptome

Folende Symptome stellten sich bei mir immer wieder bei Angst- und Panikattacken ein:

Druck in der Brust (Â Herzgegend), Schmerzen im linken Arm, Krippeln und Zittern der Hände, Atemnot, Kopfschmerz, Sodbrennen;
bei starken Attacken auch extremes Kälteempfinden; oft auch das Gefühl zu Platzen.

Ein ehemaliger Arbeitskollege fragte mich `mal, während einer meiner zahlreichen Panikattacken: “Hast Du Drogen genommen? Deine Pupillen sind ganz groß.”

Natürlich habe ich keine Drogen genommen und er wusste auch nichts von meinem Problem.

Sport und Angst, Stress…

Persönlich habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, mich regelmäßig sportlich zu betätigen. Begonnen habe ich seinerzeit mit Spaziergängen, wenn möglich im Wald. Damals habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich durch diese, fast täglichen Spaziergänge, gelassener wurde und die Anzahl der Panikattacken sich entscheidend reduzierte.

Später bin ich dazu übergegangen zu joggen. A, um mein Körpergewicht zu reduzieren und B, um mich “auszupowern”. Heute versuche ich 3 bis 5 mal die Woche zu laufen. Jeweils zwischen ca. 45 und 60 Minuten.

Zusätzlich führe ich am Morgen gymnastische Übungen durch, so was ähnliches wie Yoga. Kann ich auch nur wärmstens empfehlen!

Aber so weit muss der einzelne gar nicht gehen. Meiner Meinung nach ist es völlig aureichend, regelmäßige Spaziergänge zu absolvieren. Für Angstbetroffene, die echte Probleme haben vor die Tür zu gehen, sollten es auch versuchen. Ohne Druck und wenn möglich am Anfang mit Begleitung. Und wenn es zu Beginn nur der Weg zum Briefkasten und zurück ist. das Ganze kann man dann in Ruhe steigern, wenn man am Ball bleibt.

Ich weiß für Nichtbetroffene liest sich das wie ein schlechter Scherz, aber Menschen mit Angststörung werden mich vesrtehen…

Schweigen, stumm sein, Mutismus…

Möchte hier noch rasch auf ein Thema aufmerksam machen, welches wohl auch die Problematik Angst und Stress tangiert, bzw. im direkten und/oder indirekten Zusammenhang damit steht,

Mutismus.

Erstmals bin ich selbst darauf in einer Diskussion im Radio (Bayern 2) gestossen.

Hier ein Link, über den Interessierte sehr gute Informationen finden können

http://de.wikipedia.org/wiki/Mutismus

Tinnitus und Stress

Zwischen Hörsturz, Tinnitus und Stress vermuten Experten einen Zusammenhang. Wichtig ist deshalb auch hier das Erlernen und Praktizieren von Entspannung, um die Konfliktbewältigung und Überlastungsituationen meistern zu können.

Wichtig: bei einem Hörsturz (Hören wie durch einen Wattebausch, oder totaler Hörverlust) s o f o r t zum Arzt. Am besten gleich zur nächsten HNO-Arztpraxis!!!

Angst und Geld

Für mich besteht zwischen Angst und Geld ein direkter Zusammenhang. Finanzielle Not (egal auf welchem Level) schafft Unsicherheit bei den Betroffenen. Jemand der oft oder beständig in finanziellen Engpässen lebt, erlebt permanente Missempfindungen, die nicht selten in Angstzuständen und Panikattacken gipfeln. Ein Teufelskreis beginnt, denn wer Angst hat ist alles andere als sich seiner Stärken und Fähigkeiten bewusst. Und so schaffen es die wenigsten, sich aus eigener Kraft aus ihrer finanziellen Schieflage zu befreien und die Spirale dreht oft bis zum Kollaps weiter nach unten. Gedanken und Emfindungen bestimmen die Wahrnehmung, die u.a. von folgenden “Schatten” verdunkelt wird:

Schuldgefühle, Zukunftsängst, Scham, Hoffnungslosigkeit, Depressionen, Sichausgeliefertfühlen, Selbstmitleid…

Aber genau diese Mangelphase bietet enormes Entwicklungspotential für diejenigen Betroffenen, die nicht aufgeben und liegenbleiben, sondern nach dem Motto “Jetzt erst recht!!!” oder “Euch werd`ich`s zeigen!!!” oder “NEVER GIVE UP!!!!” ihre Gedankenwelt neu formieren und Ihre Zukunft planen…

Ich schreibe hier aus eigener Erfahrung. Wer also von Euch Anregungen, Motivation und/oder Hilfestellung braucht, soll sich bitte nicht scheuen, mir zu mailen. Es gibt immer eine Lösung! Nur manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht…

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