Archive for the 'Stress und Schlaf' Category

Entspannung und Verzicht

Von großer Bedeutung für meine Befreiung von Angstzuständen und Panikattacken war für mich persönlich der bewusste und freiwillige Verzicht…

Als ich noch unter Angstattacken litt, war Alkohol ein mehr oder weniger regelmäßiger Begleiter in meinem Leben. Das möchte ich hier offen ausprechen, weil ich mir gut vorstellen kann, dass das vielen Betroffenen genau so geht.
Oft trank ich nur deshalb, um in Gesellschaft nicht “aufzufallen”, um “dazuzugehören” und um zu “funktionieren”. Das Trinken von Alkohohl lockerte mich auf. Das hielt jedoch nur kurzfristig an und in den Folgetagen waren die Panikattacken um so heftiger…

Einer der wichtigsten, ersten Schritte in mein angstfreies Leben war der bewusste Verzicht auf den Genuss von Alkohol. Ich entschloss mich für die Dauer von einem Jahr keinen Tropfen zu mir zu nehmen. Und damit das ganze auch verbindlich wird, habe ich mein Vorhaben schriftlich fixiert und unterschrieben. Diese “Willenserklärung” habe ich meiner Frau gegeben, damit sie sie liest und aufbewahrt.

Der Anfang war nicht leicht, zu sehr war Alkohol für mich zur Gewohnheit geworden, aber ich hielt durch und der Lohn war, dass ich lernte stolz auf mich zu sein. Ich fand das einfach klasse von mir, dass ich mein Vorhaben in die Tat umsetzte und mein “Versprechen” (vor allem mir selbst gegenüber) hielt.

In diesem Jahr habe ich mir auch erste Entspannungsmethoden angeeignet und täglich angewendet. Das Ganze war der Beginn meiner angsfreien Zeit, die nun schon seit fast 10 Jahren anhält….

 Â

Bei Angstzuständen und Panikattacken selbst aktiv werden…

Mir ist klar, dass Angst lähmt. das weiss ich nicht zu letzt aus eigener, schmerzvoller Erfahrung.

Aber genauso gut weiss ich, dass die Angst ihre Macht verliert, wenn der oder die Betroffene das Leben selbst in die Hand nimmt. Es müssen Entscheidungen getroffen werden:

“Wo will ich in einem Jahr stehen?”
“Wie soll mein Leben in fünf, sieben, zehn Jahren verlaufen?”…
“Welchen Beruf möcht ich wirklich ausüben?”

das sind nur drei Beispiele für Fragen, die Eigeninitiative aktivieren können, damit die sich eingeschlichene Lethargie auflöst.

In der Vergangenheit hängengeblieben…?

Hier ein kurzer Beitrag mit Pep…

… Schuldgefühle, vergangene Beziehungen, früher war`s schöner, ach hätte ich doch bloß, wenn das nicht passiert wäre…dann wäre mein Leben sicher besser…, usw., usw., usw….

Sind Sie auch in der Vergangenheit hängengeblieben, festgeklebt?

Dann wachen Sie auf und erkennen Sie folgende Wahrheit!!!:

Die Frage für Sie lautet nicht “Was ist früher alles schief gelaufen?” sondern:

“Wo will ich nächstes Jahr stehen?” oder “Wie will ich in fünf Jahren sein?”

Solche oder so ähnliche Fragen und Gedanken bringen Sie nach vorne.
Alles andere ist immer wieder frisch aufgequirlte … (was auch immer)!

ATTACKE!!!

Vertrauen zum Leben…

Jedem und jeder Angstbetroffenen und Stressbetroffenen muss klar sein, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass die nachhaltige Auflösung der Probleme (Angst, Stress…) “von aussen” kommt. Mit dieser These möchte ich die Angst nicht weiter schüren, sondern statt dessen Betroffene auf das eigentliche “Arbeitsfeld” focusieren: das eigene Selbst, die eigene Gedanken- und Empfindungswelt…

“Du bekommst das, was Du erwartest.” Diese Wahrheit habe ich das erste mal in irgendeinem Buch gelesen (leider ist mir der Titel momentan entfallen). Und dieser Satz läßt mich persönlich nicht mehr los. Und dafür bin ich dankbar. Denn da ich oft über und an die Aussage dieses einfachen Satzes (nach-)denke, übernehme ich immer mehr Verantwortung für mein Leben, für das was ich bekomme, für das was mir geschieht…Â

Ich lerne immer mehr loszulassen und dem Leben zu vertrauen, denn

ich erwarte, dass alles in meinem Leben zu meinem Besten geschieht. Â

Auch dann wenn ich das eine oder andere Ereignis momentan nicht interpretieren kann. Oder auch dann, wenn ich wieder einmal vor irgendeinem Problem stehe, was ich lösen muss…

Meine “Erwartungen” aus der Vergangenheit bekomme ich ja nun einmal jetzt, in der Gegenwart (zu spüren). Ich nehme es hin und lasse los und erwarte jetzt das Beste für mich für “morgen” …

Hass macht mürbe…

Es gibt sicherlich so einige “Gründe”, warum Menschen sich gegenseitig hassen. Ich erspare mir hier auf Einzelheiten einzugehen. Meiner Meinung nach hassen wir Menschen, weil wir emotional verletzt wurden (besser formuliert: wir fühlen uns … verletzt…).

Ob das nun tatsächlich der Fall ist, das heißt: ob es nun tatsächlich die Absicht des “Hass-Subjektes” war uns zu verletzen, oder ob alles evtl. auf Mißverständnissen (ggf. in unserer eigenen Gedankenwelt) beruht, spielt dabei keine Rolle. Hass ist Hass!

Und die Gefühle des Hasses haben enorme Macht! Derjenige bzw. diejenige, dessen oder deren Gedanken von Hass bestimmt werden, “vergiftet” sich selbst und sein Umfeld! Das bedeutet im übrigen auch, dass der Hass (indirekt) auch Menschen trifft, die der oder die Hassende eigentlich liebt und gern hat… Denn in dem Augenblick, in dem der Hass regiert, sind Gefühle und Empfindungen von Liebe und Zuneigung nicht möglich!

Haben Sie schon einmal jemandem, in dem Moment, in dem die Hassgedanken präsent sind, in die Augen geschaut? Und wie haben Sie sich dabei gefühlt? … Und das, obwohl Sie diese Person doch eigentlich gern haben…

Hass tötet. Hass zerstört. Hass macht krank. Hass ist ein Werkzeug unseres Verstandes, um Recht zu bekommen und zu behalten… um jeden Preis. Ich betone: um jeden Preis.

Fakt ist: für unseren Hass sind wir selbst verantwortlich! Denn wir haben in dem Moment, in dem diese Emotionen in uns aufkommen die Wahl. Wir können uns in jedem dieser Augenblick dafür entscheiden NICHTZUHASSEN, sondern ZUVERZEIHEN. Wenn wir erkennen, dass uns dieses emotionale Leid nicht zugefügt wird (also von anderen “aufgezwungen” wird), sondern wir es selbst “in uns zulassen”.

Das ist nicht einfach!!! Aber ZUVERZEIHEN macht glücklicher und gesünder und schöner. :-) Â Deshalb ist es die Mühe wert, auch wenn es immer wieder Rückschläge geben wird…

Zähneknirschen im Schlaf

Wer im Schlaf mit den Zähnen knirscht, der leidet nicht selten unter großen Belastungen. Stress, berufliche und private Probleme bestimmen den Alltag. Man macht sich viele Sorgen. Sich-Sorgen-Machen ist normal geworden.

Im Schlaf (Tiefschlafphase) entläd sich dann dieser aufgestaute Druck teilweise. Viele Menschen reiben dann die Kiefer aufeinander. Ob das so ist kann man selbst kontrollieren: wenn die Schneideflächen der Zähne des Unterkiefers dunkel gefärbt sind und/oder ungewöhnlich starke Abnutzungserscheinungen aufweisen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dem so ist.

Es empfiehlt sich ein Besuch beim Zahnarzt: dieser kann den Verdacht auf das Zähneknirschen im Schlaf entweder bestätigen oder entkräften. Bei positiver Diagnose wird in der Regel eine Kieferschiene angepasst, die die Zähne im Schlaf schützt und eine weitere Abnutzung verhindert.

Dieser Kiefer-und Zahnschutz bekämpft aber nicht die Ursache für dieses Kieferreiben! Mittel- und langfristig müssen die belastenden Faktoren beseitigt werden und durch regelmäßige Entspannung das Belastungsniveau (die Stressschwelle) angehoben werden!

Stress – Produkt unserer Gedanken

Wenn ich hier über Stress schreibe meine ich primär die Form von Stress, die wir als negativ empfinden, wobei meine Ausführungen auch für den Gegenpol des Negativstresses, den Oi-Stress, gelten.

Ich behaupte:

Stress ist ein Produkt unserer Gedanken.

Damit meine ich: nicht die Situation, die Szene, als solche, in der wir Stress empfinden ist die Ursache für unser Empfinden, sondern wie wir darüber denken. Ich denke diese These beweist sich schon allein durch die Tatsache, dass nicht alle Menschen in einer identischen Situation Stress empfinden. Für manche Menschen ist eine mündliche Prüfung, zum Beispiel, eine freudige Herausforderung, für andere ist die gleiche Situation ein Horror… Â

Von großer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang auch der Grund-Tenor, die Grundstimmung des Denkens und Empfindens des Einzelnen. Ein “stressverschärfender Denkstil” trägt sicherlich schon ein höheres Anspannungspotential in sich, als eine fröhliche Grundstimmung…

Schutz bei vorzeitiger Berufsunfähigkeit…

Statistisch gesehen wird jeder vierte Arbeitnehmer vorzeitig berufsunfähig. Die Hauptursachen dafür sind:

Erkrankungen des Bewegungsapparates

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Krebs

Unfälle

Psychische Erkrankungen

(Quelle: Capital 7/2002; Zeitraum 1990 bis 2000; Angaben ohne Gewähr)

Negativer Stress und seine Folgen sind nicht selten (Mit-)Auslöser für o.g. Erkrankungen, bzw. Verstärker der Symptome. Auch der Zusammenhang zwischen psychosomatischen Erkrankungen und Stress ist zwischenzeitlich wissenschaftlich nachgewiesen.

Berufsunfähigkeit ist in der Regel mit Arbeitsplatzverlust verbunden. Dadurch verminderte Einkünfte und das schwächelnde Sozialversicherungsgefüge schaffen dann bei vielen Betroffenen finanzielle Not, die eine Heilung bzw. Verbesserung der Arbeitsfähigkeit alles andere als förderlich unterstützt.

Deshalb kann ich jedermann nur den folgenden Rat geben:

so früh wie möglich sollte eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden. Bei Auswahl des Versicherers und des Tarifes ist jedoch darauf zu achten, dass die Versicherungsbedingungen auch wirklichen Versicherungsschutz bieten.

Die vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente aus diesem Vertrag schafft so bei Erkrankung, Unfallfolgen und Kräfteverfall und dem damit verbundenen Arbeitsplatzverlust, finanzielle Sicherheit, die eine wichtige Basis für die Gesundung und/oder den Erhalt der materiellen Lebensqualität darstellt.

Stress und Schlaf

Lebewesen schlafen um zu regenerieren. Somit gehört der Schlaf als gleichwertige “Etappe” zum Lebensrhythmus, wie andere Aktivitäten. Das Wort “Rhythmus” soll in diesem Zusammenhang auf die Regelmäßigkeit verweisen!

Nur allzu schnell und allzu leichtfertig verwehren wir Menschen dem Schlaf seinen ihm gebührenden Platz in unserem Alltag. Die Folge: wenig bzw. keine Regeneration. Daraus folgt: weniger Energie ist abrufbereit (physisch und psychisch). Daraus folgt: die vorhandene Energie ist schneller verbraucht. Daraus folgt: wer trotz geringerer, zur Verfügung stehender Energie, das gleiche Pensum an Arbeit, gesellschaftlichen Verpflichtungen, Freizeitaktivitäten… bewältigt, ist überlastet.

Und daraus folgt: Stress. Und auf Dauerstress folgt Angst.

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