Archive for the 'psychosomatisch' Category

Was ist Toleranz?

Für mich bedeutet tolerant zu sein, Respekt zu haben. Respekt anderen (Menschen, …) entgegenzubringen und zu akzeptieren, dass jeder einzelne in einer ihm eigenen “Welt” von Gedanken, Vorstellungen, “Wahrheiten”, Wünschen, Erfahrungen, Glaubenssätzen,… existiert.

Ich gestehe: das gelingt mir nicht immer. Oft ertappe ich mich selbst dabei, wie ich Menschen in “Schubladen ablege”. Damit meine ich, dass ich anderen gegenüber voreingenommen bin, obwohl ich selber an andere den Anspruch von Toleranz mir gegenüber stelle.

Aber dennoch freue ich mich über meine Erkenntnis, denn wenn ich diesen “Mißstand” in meiner Gedankenwelt wahrnehme, dann habe ich auch die realistische Chance zur Veränderung, zum Wachstum.

Nur ein Gedanke…

Heute Morgen, kurz nach dem Aufwachen, kam mir ein Gedanke:

“Du musst bereit sein zu sterben, um leben zu können.”

Ich interpretiere da so: wenn ich die Angst vor dem Tod, dem Sterben verliere, dann kann ich das Leben wirklich genießen…

Partnerprogramm Angst, Stress, Entspannung

Kurze Info an alle Leser:

Ab Mitte Februar 2008 biete ich ein interessantes Partnerprogramm zum Thema

“Angst, Stress, Entspannung”

an. Diejenigen, die sich schon jetzt einen Platz reservieren wollen, bitte ich um kurze Nachricht per Email. Alle Infos sende ich dann, wenn alles fertig ist.

Reaktionen auf Stress

Vor einiger Zeit habe ich einen interessanten Artikel zum Thema Stress und Burnout gelesen. Demnach hat unser Organismus nur drei Strategien, um Stress und Überlastung zu kompensieren:

  • Angriff (Ärger, Streit, beleidigen, Auseinandersetzungen…)
  • “Ausschwitzen” (durch starke, körperliche Betätigung wie Sport, körperliche Arbeit usw.)
  • Zähneknirschen (im Schlaf)

Für erklärt sich damit zum ersten Punkt die Tatsache, warum viele von uns so übel gelaunt sind. Kein Wunder bei der Belastungssituation, die wir oft unbewusst über uns ergehen lassen und/oder selber provozieren…

Ich bin nicht perfekt…

Seit meiner Kindheit stellt mein Umfeld den Anspruch an mich perfekt sein zu müssen. Zumindest habe ich es oft so erfahren. Mit dem Resultat, dass ich diesen “perversen” Anspruch auch selbst an mich stellte und immer noch stelle. Das ist krank! Und jetzt, nach mehr als vier Jahrzehnten, beginne ich langsam zu begreifen, dass das “pervers” ist.Â

Fakt ist: Ich bin nicht perfekt und muss es auch nicht sein. Ich darf Fehler machen und habe ein Recht auf ein frohes Leben. Dabei will ich aber auch bedenken, dass “die anderen” auch nicht perfekt sind und es für mich auch nicht sein müssen. Â

Jeder ist so, wie er ist in Ordnung.

Wenn ich das für mich erfassen und er-leben kann, dann ent-spannt sich mein Leben. Im Idealfall lebe ich dabei mit Menschen in meinem Umfeld, die das ebenfalls erfassen und er-leben wollen.

Und an dieser Stelle beginnt meine Selbstverantwortung…

Prägungen aus der Kindheit

Ich glaube, dass jeder von uns entscheidende, sein Leben dominierende Prägungen in der Kindheit erfahren hat. Diese Prägungen haben meiner Meinung nach Auswirkungen positiver und negativer Art. Über das “Gute”, das wir mitbekommen haben (von Eltern, Geschwistern, Schule…) freut man sich und ist auch irgendwie stolz darauf. Über das Negative ärgern wir uns und hadern nicht selten mit diesem Teil unserer Vergangenheit.

Aber gerade hier liegen die Chancen für das persönliche Wachsen. Ich suche nun (seit einigen Monaten) Antworten auf folgende Frage:

“Welche Teile in mir/von mir müssen wachsen (muss ich positiv verändern) damit ich wachse*?”

(* wachsen = glücklicher sein)

Lesen, handeln, angstfrei leben…

Wer unter Angstzuständen und Panikattacken leidet und verzweifelt darauf wartet, dass sich seine Situation verbessert, ist meiner Meinung nach auf dem falschen Weg.

Gerade in einer solchen schwierigen Lebensphase ist Eigeninitiative gefragt. Als ehemaliger Angstbetroffener, weiss ich wovon ich hier schreibe.

In meinem ARBEITSBUCH “Selbsthilfe bei Angstzuständen und Panikattacken” gebe ich konkrete Anleitungen für Betroffene, um aus der Lethargie herauszukommen und wieder Mut zu schöpfen.

Wer die von mir beschriebenen Übungen absolviert, wird seine Lage entscheident verbessern.

Angst

Je mehr Aufmerksamkeit man der Angst widmet, also je mehr ich als Betroffener auf die Angst “warte”, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die nächste Panikattacke auch tatsächlich kommt.

Ich habe mal einen sehr interessanten Satz gelesen:
“Ich bekomme das, was ich erwarte…”

Es ist alles andere als einfach Angstgedanken, oder andere negative Gedanken zu ignorieren. Aber es ist wichtig ein Mittel zu finden, um sich abzulenken. Damit sich negatives Denken nicht etabliert!

Mit persönlich hilft körperliche Betätigung dabei. Am besten bin ich mit handwerklichen Arbeiten abgelenkt. Oder wenn ich mein Büro aufräume…

Ich will damit nicht sagen, dass man die “Realität” ignorieren soll! Aber manchmal drehen sich die Gedanken nur im Kreis, ohne Ausweg auf eine ENt-Spannung. Dann ist es doch besser sich abzulenken, als negativen Gedanken das Feld zu überlassen, oder?

Waldi

Angst und Zufriedenheit

Die Angst war in meinem Leben zu dem Zeitpunkt am stärksten, als ich berufliche Tätigkeiten ausübte, die ich nicht mochte. Je mehr ich Dinge tat, die mich belasteten, desto größer war die Angst, bzw. desto mehr war mein Alltag von Angstzuständen und Panikattacken geprägt.

Ich bin davon überzeugt, dass die Angst viel weniger Angriffsfläche zur Verfügung hat, wenn der Alltag nach den eigenen Wünschen gestaltet wird. Und hier fängt die Eigenverantwortung des Betroffenen an. Denn es gilt Antwort auf eine sehr wichtige Frage zu finden. Diese Frage lautet:

“Was genau will ich?”

Diese vermeintlich einfache Frage ist für viele alles andere als einfach zu beantworten. Für mich persönlich ist ein Lebensziel geworden, Antwort auf diese Frage zu finden. Es ist ein sehr interessanter und “heilsamer” Prozess geworden, der mich fordert und fördert.

Ich will so leben, wie es am besten für mich ist. Das Recht habe ich und die Pflicht habe ich! Deshalb schreibe ich von Zeit zu Zeit auf, wie mein IDEALER TAG ablaufen soll. Und ich beobachte, wie sich langsam aber stetig mein Alltag immer mehr nach meinen Wünschen gestaltet.

In diesem Zusammnenhang hilft oft auch die Frage: “Was will ich nicht?”. Denn meine Antworten darauf helfen mir die Richtung immer besser und genauer zu bestimmen…

Die Vergangenheit ist tot. Es lebe die Gegenwart!

Manipulation

Mit welchem Recht erheben sich Menschen über andere Menschen, Völker über andere Völker usw. … eine Religion über die andere…

Mit welchem Recht erheben wir uns gedanklich über andere und meinen wir wären etwas besseres?

Mit welchem Recht wollen wir andere manipulieren, damit sie nach unseren Wünschen “funktionieren”?

Wieso lassen wir uns eigentlich von anderen manipulieren?

Schaffen wir so eine Welt, in der wir uns wirklich wohlfühlen?

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