Archive for the 'Panikattacken' Category

Das Generalisierte Angstsyndrom

Das Generalisierte Angstsyndrom, auch Angstneurose genannt, gilt als krankhafter Angstzustand. Diese Generalisierte Angsstörung hat folgende, dominierende Merkmale:

  • dauerhafte Ausprägung der Angst (über Monate oder Jahre)
  • das Erleben der Betroffenen wird von “sich-Sorgen-machen” in allen Lebensbereichen bestimmt
  • daraus resultiert in den meisten Fällen ein permanenter, überhöhter Anspannungszustand, welcher durch die Betroffenen nicht kontrolliert (oder “wegerklärt”)Â werden kann
  • Abschalten” und “Sich-Entspannen” sind kaum noch möglich.

wirksame Entspannungsmethoden

Welche Entspannungstechniken bringen nachhaltig Erfolg?

Als wirksame Entspannungsmethoden kann ich an dieser Stelle primär zwei Techniken empfehlen:

  • Das Autogene Training  und
  • Die Progressive Muskelrelaxation.

Beide Entspannungsverfahren sind relativ leicht (auch autodidaktisch)Â zu erlernen. Die Wiksamkeit beider Verfahren ist wissenschaftlich erwiesen und messbar.

Psychosomatische Erkrankungen

Referat / Ausbildung zum Entspannungspädagogen / Autor: Waldemar-Bernard Paterok

„Der Zusammenhang zwischen dem Autogenem Training und Psychosomatischen Erkrankungen“

„… die Erörterung dieser Frage ist für uns als angehende EP von großer Bedeutung, weil uns dadurch der Nutzen unserer Dienstleistung noch klarer wird. Wobei ich gleich zu Beginn darauf verweisen will, dass unsere Arbeit nur in der Prophylaxe zu suchen ist, wir handeln nicht als Therapeuten!

Def. Was verstehen wir unter einer Psychosomatischen Erkrankung (PE)?

Psychosomatische Erkrankungen, auch als Somatoforme Störungen bezeichnet, gelten als körperliche Beschwerden die sich nicht oder nicht hinreichend auf eine organische Erkrankung zurückführen lassen. Neben allgm. Symptomen, wie Müdigkeit und Erschöpfung stehen dabei Schmerzsymptome an erster Stelle. Weitere Schwerpunkte dieser Krankheitsgruppe liegen im Bereich von Herz-Kreislauf-Beschwerden, Magen-Darm-Beschwerden und neurologischen Symptomen. PE treten bei ca. 80% (!) der Bevölkerung zu mindestens zeitweise auf. Bei ca. 20% chronifizieren sich jedoch diese Beschwerden und nehmen somit eine zentrale Rolle im Leben dieser Menschen ein. Nun mag es Menschen geben die denken, dass diese „eingebildeten Krankheiten“ keine Gefahr für die Betroffenen darstellen, aber man stelle sich aus der Sicht eines Betroffenen vor, wie man immer wieder (vielleicht sogar täglich) die Symptome eines vermeintlichen Herzinfarktes erlebt und jeder Arzt, den man wegen dieser Beschwerden zu Rate zieht, stellt fest, dass man „kerngesund“ ist… Ich spreche aus eigener Erfahrung, wenn ich behaupte, dass dieser Zustand für die Betroffenen ein Martyrium darstellt. Oder aber man stelle sich vor, ein Mensch leidet seit Monaten unter starkem, immer wieder auftretenden Durchfall; irgendwann ist ein Arztbesuch unvermeidbar, mit allen dazugehörenden, unangenehmen Untersuchungen…

Noch eine Zahl die wichtig ist: Min. 20% aller Patienten, die einen Hausarzt aufsuchen, tun dies wegen Psychosomatischen Störungen!!! Die Kosten für die Behandlung dieser Personengruppe sind immens und liegen bis zu 14 mal höher als die durchschnittl. Pro-Kopf-Behandlungsausgaben!!! An dieser Stelle wird uns auch noch aus einem anderen Blickwinkel die Wichtigkeit unserer Aufgabe als Entspannungspädagoge deutlich gemacht: Wenn wir unsere Aufgabe erfüllen und viele Menschen für unsere Seminar gewinnen können, helfen wir einerseits den Betroffenen selbst und andererseits unserem maroden Gesundheitssystem.

Aber Warum ist das so?

Und hier schließt sich nun der Kreis von den PE zum AT: Das Autogene Training gilt heute als anerkannte Methode zur Bekämpfung von PE

A, in der Prophylaxe und B, aber auch mit therapeutischer Bedeutung. Weil täglich angewendetes AT eine Vielzahl von Wirkungen erzielt, zum Beispiel: - Erholung     (Dauerüberlastungen werden abgebaut) - Selbstruhigstellung (Reaktionen des Organismus auf Reize von außen laufen im Inneren ruhiger ab; Resonanzdämpfung- Schmerzbeeinflussung (Schmerzwahrnehmung und –erleben lassen sich gezielt beeinflussen) - Autosuggestion (durch Formelhafte Vorsätze im Entspannungszustand kann eine positive Grundeinstellung etabliert werden)

Schutz bei vorzeitiger Berufsunfähigkeit…

Statistisch gesehen wird jeder vierte Arbeitnehmer vorzeitig berufsunfähig. Die Hauptursachen dafür sind:

Erkrankungen des Bewegungsapparates

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Krebs

Unfälle

Psychische Erkrankungen

(Quelle: Capital 7/2002; Zeitraum 1990 bis 2000; Angaben ohne Gewähr)

Negativer Stress und seine Folgen sind nicht selten (Mit-)Auslöser für o.g. Erkrankungen, bzw. Verstärker der Symptome. Auch der Zusammenhang zwischen psychosomatischen Erkrankungen und Stress ist zwischenzeitlich wissenschaftlich nachgewiesen.

Berufsunfähigkeit ist in der Regel mit Arbeitsplatzverlust verbunden. Dadurch verminderte Einkünfte und das schwächelnde Sozialversicherungsgefüge schaffen dann bei vielen Betroffenen finanzielle Not, die eine Heilung bzw. Verbesserung der Arbeitsfähigkeit alles andere als förderlich unterstützt.

Deshalb kann ich jedermann nur den folgenden Rat geben:

so früh wie möglich sollte eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden. Bei Auswahl des Versicherers und des Tarifes ist jedoch darauf zu achten, dass die Versicherungsbedingungen auch wirklichen Versicherungsschutz bieten.

Die vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente aus diesem Vertrag schafft so bei Erkrankung, Unfallfolgen und Kräfteverfall und dem damit verbundenen Arbeitsplatzverlust, finanzielle Sicherheit, die eine wichtige Basis für die Gesundung und/oder den Erhalt der materiellen Lebensqualität darstellt.

Von Kindern lernen…

Soziale Kontakte sorgen dafür, dass wir uns sicher fühlen. Ängste, Sorgen, Gefühle von Hilflosigkeit können sich dann nicht mehr so einfach in uns entfalten.

Wenn ich hier von sozialen Kontakten spreche, meine ich aber “verbindliche” Beziehungen. Das heisst: Beziehungen, Kontakte die alles andere als oberflächlich sind. Geben und Nehmen – unter diesem Tenor verstehe ich diese Verbindungen.

Kinder sagen “Freundschaft” dazu…

Was ist das Schlimmste, was passieren könnte?

Die folgende Frage hilft mir sehr, wenn ich vor großen Herausforderungen stehe, die ein gewisses Stresspotential für mich haben:

Was ist das Schlimmste, was passieren könnte?

Ich setze mich bewusst mit allen möglichen Antworten auf diese Frage auseinander und spiele in Gedanke die “möglichen” Konsequenzen durch.

Es braucht zwar etwas Übung und “Disziplin im Geist“, aber diese Übung kann ich nur wärmstens empfehlen, denn

sie bringt Licht an die “Sache” und verscheucht die Angst.

Was ist Angst?

Angst ist ein sehr intensiver und starker Stresszustand. In der Regel tritt Angst bei einer wahrgenommenen Bedrohung auf. Dabei ist es unerheblich, ob die Bedrohung “mechanischer” Art (zum Beipiel Androhung von körperlicher Gewalt, Verletzungen nach einem Unfall…) oder immaterieller Art (Verlust des Arbeitsplatzes, finanzielle Not, Tod eines Partners…) ist.

Angst = Stress = körperliche und emotionale AnspannungÂ

Die Angst provoziert die Impulse der Flucht und/oder des Angriffs.

Unsere Atmung hat unmittelbaren Einfluss auf unser Wohlbefinden

Wer seine Atmung kontrolliert, hat die Kontrolle…

Aus meiner eigenen Erfahrung heraus und als Resultat der respektvollen Beobachtung anderer, komme ich zu folgender Erkenntnis:

die Atmung steht in direktem Verhältnis zu wahrgenommem und erlebtem Stress. In der nächsten Ebene steht die Atmung in direktem Verhältnis zu Angstzuständen und Panikattacken.

Atmung gelassen = Mensch gelassen

Atmung hektisch = Mensch hektisch.

Weiterhin konnte ich erkennen: wenn mehrere Menschen, die miteinander kommunizieren (zum Beipiel am gemeinsamen Mittagstisch)Â hektisch atmen, oder die dominante Person in dieser Gruppe hetisch atmet, fühlt sich die Gruppe oder ein Teil der Gruppe (aus unerklärlichen Gründen) unwohl. So entstehen schnell Mißverständnisse und nicht selten Streit.

Herzlich Willkommen!

Ein Herzliches Willkommen an alle Besucher und Leser, die zu mir auf diese Seite gefunden haben! Es freut mich sehr, wenn Sie mir Ihre werte Aufmerksamkeit schenken.

Mein Name ist Waldemar-Bernard Paterok. Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Textes bin ich 41 jahre jung. Ich bin seit fast 20 Jahren verheiratet und ich bin Vater.

Ab sofort können Sie hier interessante Artikel rund um das Thema Angst und Stress, Gelassenheit und Entspannung u.v.m. lesen. Diese Themen liegen mir sehr am Herzen. Denn viele Jahre war ich selbst Betroffener, dem Angstzustände und Panikattacken stark zusetzten.

Seit mittlerweile 9 Jahren lebe ich vollkommen angstfrei und das aus eigner Kraft. Meine Erfahrungen und meine Gedanken diesbezüglich möchte ich hier ab sofort zu Besten geben. In der Hoffnung, dass diese von vielen Betroffenen und deren Angehörigen wahrgenommen werden.

Denn die Angst verhindert Leben. Und Stress blockiert das Gute in uns.

In diesem Sinne freue ich mich auf meine Arbeit hier im Angst Blog und hoffe auf reges Interesse…

Bis bald

Waldemar-Bernard Paterok

« Vorherige Seite