Archive for the 'Gelassenheit' Category

Unser Unterbewusstsein…

Hier einige, meiner Meinung nach, wichtigen Gedanken zu unserem Unterbewusstsein:
ich habe gelernt, dass mein Unterbewusstsein alle meine Gedanken und Empfinden speichert. Gleichzeitig ist es die Aufgabe meines Unterbewusstseins meine Gedanken zu materialisieren, zu realisieren. Ich glaube: mein Leben jetzt ist das Resultat meines vergangenen Inputs (an mein Unterbewusstsein). Ich erkenne: meine Verantwortung für mein zukünftiges Er-Leben….

Familie = Sicherheit & Gelassenheit

Heute möchte ich einige meiner Gedanken zum Besten geben, die mich seit einigen Wochen besonders beschäftigen:

ich glaube, dass eine “intakte” Familie von großer Bedeutung für das Wohlbefinden seiner Familienmitglieder ist. Diese Familie schenkt Gefühle von Geborgenheit, von Sicherheit, des Zuflucht-Finden-Könnens … u.s.w.

Meiner Meinung nach hat die Familie auch die besonders wichtige Aufgabe, den Kindern “Lebensregeln” zu vermitteln, die das “Überleben” sichern. Dazu zähle ich in unserer heutigen Zeit Themen wie “Berufswahl”, “der richtige Umgang mit Geld”, “Haushaltsführung” u.a..

Meine These: Kinder, die aus “funktionierenden” Familie kommen, haben als Erwachsene viel seltener Problem mit Stress und Angst.

Von besonderer Bedeutung halte ich die Fähigkeit des “Miteinanderredenkönnens” aller Familienmitglieder, um dem Ideal einer Familie so nahe wie möglich kommen zu können.

Angst vorm Zahnarzt?

Gerade komme ich von meiner Zahnärztin. Seit dem ich meine Angst vorm Zahnarzt, bzw. vor der Zahnarztbehandlung, verloren habe, gehe ich regelmäßig zwei Mal im Jahr zu Vorsorgeuntersuchung.

Heute war es wieder so weit. Leider war diesmal nicht alles in Ordnung: bei einem Zahn musste eine Füllung erneuert werden, da ein Teil der alten augebrochen war.

Die Behandlung habe ich ruhig und gelassen (und ohne Spritze) über mich ergehen lassen. Das tue ich, damit ich mich während der Zahnarztbehandlung gut fühle:Â

  1. bevor es los geht, lasse ich bewusst meine Schultern fallen und nehme mir vor mich zu entspannen
  2. ich fixiere einen beliebigen Punkt über mir mit festem Blick
  3. ich zähle langsam und lautlos in Gedanken von “1″ bis “10″, ohne dabei den Punkt über mir aus den Augen zu lassen
  4. auf “Zehn” atme ich aus und mit dem Ausatmen sage ich in Gedanken zu mir “Entspannung jetzt…”
  5. ich schließe meine Augen und atme ruhig und gleichmäßig und tief durch die Nase
  6. mit jedem Ausatmen formuliere ich lautlos den Satz “Ich bin ganz ruhig….”.

Wichtig: nach der Behandlung, bevor ich mit dem Auto wieder nach Hause fahre, mache ich mich wieder richtig wach, in dem ich meinen Kopf schüttele, so dass die Backen wackeln. Und ich sage zu mir selbst: “Ich bin hellwach und erfrischt und aufmerksam…”.

Angst und Depression

Angst und Depression gehen oft Hand in Hand. Das ist auch kaum verwunderlich, denn schnell erreicht man als Angstbetroffener bei länger anhaltender und immer wiederkehrender Angst und Panik einen Wahrnehmungszustand, der mit “Auswegslosigkeit” meiner Meinung nach treffend beschrieben werden kann.

Ein gutes Mittel gegen Depressionen ist es sich Ziele zu setzen. Mittelfristig und langfristig sollte man für sich selbst bestimmen, was man erreichen will, materiell und immateriell.

So kann man wieder “einen Weg finden” und sich seiner Macht über die eigene Lage bewusst werden. Man hat so die Chance den sich immer schneller drehenden Kreis der “Ausweglosigkeit” zu durchbrechen.

Wichtig dabei ist aber, dass es sich um Ziele und Vorhaben handelt, die motivieren, das heisst: es müssen Ziele sein, die den eigenen Wünschen entsprechen.

Entspannung und Verzicht

Von großer Bedeutung für meine Befreiung von Angstzuständen und Panikattacken war für mich persönlich der bewusste und freiwillige Verzicht…

Als ich noch unter Angstattacken litt, war Alkohol ein mehr oder weniger regelmäßiger Begleiter in meinem Leben. Das möchte ich hier offen ausprechen, weil ich mir gut vorstellen kann, dass das vielen Betroffenen genau so geht.
Oft trank ich nur deshalb, um in Gesellschaft nicht “aufzufallen”, um “dazuzugehören” und um zu “funktionieren”. Das Trinken von Alkohohl lockerte mich auf. Das hielt jedoch nur kurzfristig an und in den Folgetagen waren die Panikattacken um so heftiger…

Einer der wichtigsten, ersten Schritte in mein angstfreies Leben war der bewusste Verzicht auf den Genuss von Alkohol. Ich entschloss mich für die Dauer von einem Jahr keinen Tropfen zu mir zu nehmen. Und damit das ganze auch verbindlich wird, habe ich mein Vorhaben schriftlich fixiert und unterschrieben. Diese “Willenserklärung” habe ich meiner Frau gegeben, damit sie sie liest und aufbewahrt.

Der Anfang war nicht leicht, zu sehr war Alkohol für mich zur Gewohnheit geworden, aber ich hielt durch und der Lohn war, dass ich lernte stolz auf mich zu sein. Ich fand das einfach klasse von mir, dass ich mein Vorhaben in die Tat umsetzte und mein “Versprechen” (vor allem mir selbst gegenüber) hielt.

In diesem Jahr habe ich mir auch erste Entspannungsmethoden angeeignet und täglich angewendet. Das Ganze war der Beginn meiner angsfreien Zeit, die nun schon seit fast 10 Jahren anhält….

 Â

Bei Angstzuständen und Panikattacken selbst aktiv werden…

Mir ist klar, dass Angst lähmt. das weiss ich nicht zu letzt aus eigener, schmerzvoller Erfahrung.

Aber genauso gut weiss ich, dass die Angst ihre Macht verliert, wenn der oder die Betroffene das Leben selbst in die Hand nimmt. Es müssen Entscheidungen getroffen werden:

“Wo will ich in einem Jahr stehen?”
“Wie soll mein Leben in fünf, sieben, zehn Jahren verlaufen?”…
“Welchen Beruf möcht ich wirklich ausüben?”

das sind nur drei Beispiele für Fragen, die Eigeninitiative aktivieren können, damit die sich eingeschlichene Lethargie auflöst.

In der Vergangenheit hängengeblieben…?

Hier ein kurzer Beitrag mit Pep…

… Schuldgefühle, vergangene Beziehungen, früher war`s schöner, ach hätte ich doch bloß, wenn das nicht passiert wäre…dann wäre mein Leben sicher besser…, usw., usw., usw….

Sind Sie auch in der Vergangenheit hängengeblieben, festgeklebt?

Dann wachen Sie auf und erkennen Sie folgende Wahrheit!!!:

Die Frage für Sie lautet nicht “Was ist früher alles schief gelaufen?” sondern:

“Wo will ich nächstes Jahr stehen?” oder “Wie will ich in fünf Jahren sein?”

Solche oder so ähnliche Fragen und Gedanken bringen Sie nach vorne.
Alles andere ist immer wieder frisch aufgequirlte … (was auch immer)!

ATTACKE!!!

Vertrauen zum Leben…

Jedem und jeder Angstbetroffenen und Stressbetroffenen muss klar sein, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass die nachhaltige Auflösung der Probleme (Angst, Stress…) “von aussen” kommt. Mit dieser These möchte ich die Angst nicht weiter schüren, sondern statt dessen Betroffene auf das eigentliche “Arbeitsfeld” focusieren: das eigene Selbst, die eigene Gedanken- und Empfindungswelt…

“Du bekommst das, was Du erwartest.” Diese Wahrheit habe ich das erste mal in irgendeinem Buch gelesen (leider ist mir der Titel momentan entfallen). Und dieser Satz läßt mich persönlich nicht mehr los. Und dafür bin ich dankbar. Denn da ich oft über und an die Aussage dieses einfachen Satzes (nach-)denke, übernehme ich immer mehr Verantwortung für mein Leben, für das was ich bekomme, für das was mir geschieht…Â

Ich lerne immer mehr loszulassen und dem Leben zu vertrauen, denn

ich erwarte, dass alles in meinem Leben zu meinem Besten geschieht. Â

Auch dann wenn ich das eine oder andere Ereignis momentan nicht interpretieren kann. Oder auch dann, wenn ich wieder einmal vor irgendeinem Problem stehe, was ich lösen muss…

Meine “Erwartungen” aus der Vergangenheit bekomme ich ja nun einmal jetzt, in der Gegenwart (zu spüren). Ich nehme es hin und lasse los und erwarte jetzt das Beste für mich für “morgen” …

Verzeihen und Verständnis schaffen Gelassenheit und Harmonie

Menschen machen Fehler. Sie, liebe Leserin, lieber Leser, machen Fehler. Ich mache Fehler und habe schon viele Fehler in meinem Leben gemacht. Es ist normal, es ist in Ordnung Fehler zu machen. Meiner Meinung nach ist es auch nicht verwunderlich, dass wir Menschen Fehler machen. Manchmal sind die Konsequenzen dieser Fehler der Gestalt, dass sie Leid produzieren.

Wenn wir uns vor Augen halten, was wir in unserer heutigen Zeit alles an Aufgaben zu bewältigen haben, wird uns rasch klar, dass das oben Genannte zu recht den Anspruch auf Beachtung stellt. Schauen Sie sich Ihren Alltag an. Lassen Sie vor Ihrem geistigen Auge einmal kurz Revue passieren, was Ihr Alltag tagtäglich alles von Ihnen abfordert (Beruf, Familie, Partnerschaft, Vereine, …). Die Medien und die “allgemeine Meinung” steigern diesen Druck noch mehr. Man will ja nicht “auffallen” und “dazu gehören”…

Ich behaupte: kein Mensch kann diesem Druck auf Dauer standhalten, ohne überlastet zu sein. Und: so bald wir überlastet sind, sind wir gestresst. Und: wenn wir gestresst sind, sind wir gereizt. Und: in diesem Zustand (agressiv und/oder flüchtend) schafft unsere Kommunikation mit uns selbst und mit anderen “Mißverständnisse”. Und: diese Missverständnisse schaffen noch mehr Druck….

Mein Appell, an mich, an Sie, an alle:

verzeihen wir uns und anderen und haben wir Verständnis dafür, dass wir und andere bei diesem enormen Pensum an Aufgaben Fehler machen.

Wenn wir mit dieser Einstellung in unseren Alltag gehen, würde es mich nicht wundern, wenn wir und unser Umfeld ein Stück gelassener leben…

Waldemar-Bernard Paterok

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