Archive for the 'Gedanken' Category

Verzeihen und Verständnis schaffen Gelassenheit und Harmonie

Menschen machen Fehler. Sie, liebe Leserin, lieber Leser, machen Fehler. Ich mache Fehler und habe schon viele Fehler in meinem Leben gemacht. Es ist normal, es ist in Ordnung Fehler zu machen. Meiner Meinung nach ist es auch nicht verwunderlich, dass wir Menschen Fehler machen. Manchmal sind die Konsequenzen dieser Fehler der Gestalt, dass sie Leid produzieren.

Wenn wir uns vor Augen halten, was wir in unserer heutigen Zeit alles an Aufgaben zu bewältigen haben, wird uns rasch klar, dass das oben Genannte zu recht den Anspruch auf Beachtung stellt. Schauen Sie sich Ihren Alltag an. Lassen Sie vor Ihrem geistigen Auge einmal kurz Revue passieren, was Ihr Alltag tagtäglich alles von Ihnen abfordert (Beruf, Familie, Partnerschaft, Vereine, …). Die Medien und die “allgemeine Meinung” steigern diesen Druck noch mehr. Man will ja nicht “auffallen” und “dazu gehören”…

Ich behaupte: kein Mensch kann diesem Druck auf Dauer standhalten, ohne überlastet zu sein. Und: so bald wir überlastet sind, sind wir gestresst. Und: wenn wir gestresst sind, sind wir gereizt. Und: in diesem Zustand (agressiv und/oder flüchtend) schafft unsere Kommunikation mit uns selbst und mit anderen “Mißverständnisse”. Und: diese Missverständnisse schaffen noch mehr Druck….

Mein Appell, an mich, an Sie, an alle:

verzeihen wir uns und anderen und haben wir Verständnis dafür, dass wir und andere bei diesem enormen Pensum an Aufgaben Fehler machen.

Wenn wir mit dieser Einstellung in unseren Alltag gehen, würde es mich nicht wundern, wenn wir und unser Umfeld ein Stück gelassener leben…

Waldemar-Bernard Paterok

Zähneknirschen im Schlaf

Wer im Schlaf mit den Zähnen knirscht, der leidet nicht selten unter großen Belastungen. Stress, berufliche und private Probleme bestimmen den Alltag. Man macht sich viele Sorgen. Sich-Sorgen-Machen ist normal geworden.

Im Schlaf (Tiefschlafphase) entläd sich dann dieser aufgestaute Druck teilweise. Viele Menschen reiben dann die Kiefer aufeinander. Ob das so ist kann man selbst kontrollieren: wenn die Schneideflächen der Zähne des Unterkiefers dunkel gefärbt sind und/oder ungewöhnlich starke Abnutzungserscheinungen aufweisen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dem so ist.

Es empfiehlt sich ein Besuch beim Zahnarzt: dieser kann den Verdacht auf das Zähneknirschen im Schlaf entweder bestätigen oder entkräften. Bei positiver Diagnose wird in der Regel eine Kieferschiene angepasst, die die Zähne im Schlaf schützt und eine weitere Abnutzung verhindert.

Dieser Kiefer-und Zahnschutz bekämpft aber nicht die Ursache für dieses Kieferreiben! Mittel- und langfristig müssen die belastenden Faktoren beseitigt werden und durch regelmäßige Entspannung das Belastungsniveau (die Stressschwelle) angehoben werden!

Beruf und Entspannung

Meiner Meinung nach besteht zwischen dem ausgeübten Beruf und Entspannung ein direkter Zusammenhang. Wenn ich etwas tue, was mir keine Freude bereitet, bin ich schneller gestresst als wenn ich einer Tätigkeit nachgehe, die mich begeistert.

Das Problem: wir arbeiten, um Geld zu “verdienen”, damit wir unseren Lebensunterhalt finanzieren können. Die Frage, die sich hier für viele stellt lautet: für welche berufliche Tätigkeit bekomme ich das meiste Geld? Oft wird nach diesem Kriterium die berufliche Laufbahn gewählt.

Auch die vermeintliche “Sicherheit” spielt bei der Berufswahl eine große Rolle. Wie viele Menschen quälen sich täglich durch den Berufsalltag, weil sie einen “sicheren” Job haben, der ihnen eigentlich keine Erfüllung bringt. Diese Unzufriedenheit schlägt nicht selten dann auch im privaten Bereich um. Familie, Beziehung, Gesundheit… leiden darunter…

Wer jedoch einer beruflichen Tätigkeit nachgeht, die seinen Interessen und Fähigkeiten entspricht, der ist zufriedener mit seinem Leben. Diese Zufriedenheit macht gelassener. Stress ist für diese Glücklichen ein Fremdwort…

Angst vor Krankheit

Die Angst vor Krankheit ist bei sehr vielen Menschen verbreitet. Kein Wunder bei den vielen Schreckensnachrichten und Berichten, die tagtäglich auf uns niederprasseln.

Meiner Meinung nach hilft diese Panikmache nur denen, die an kranken Menschen verdienen.

Für mich ist klar:Â für mein Gesundbleiben bin ich selber verantwortlich. Neben Ernährung, Bewegung und Entspannung, spielen für das Gesundbleiben meine Gedanken die entscheidende Rolle. Nach dem Motto:

Du bekommst das, was Du erwartest,

bin ich selbst der Verursacher einer Krankheit und meiner Gesundheit…

Stress – Produkt unserer Gedanken

Wenn ich hier über Stress schreibe meine ich primär die Form von Stress, die wir als negativ empfinden, wobei meine Ausführungen auch für den Gegenpol des Negativstresses, den Oi-Stress, gelten.

Ich behaupte:

Stress ist ein Produkt unserer Gedanken.

Damit meine ich: nicht die Situation, die Szene, als solche, in der wir Stress empfinden ist die Ursache für unser Empfinden, sondern wie wir darüber denken. Ich denke diese These beweist sich schon allein durch die Tatsache, dass nicht alle Menschen in einer identischen Situation Stress empfinden. Für manche Menschen ist eine mündliche Prüfung, zum Beispiel, eine freudige Herausforderung, für andere ist die gleiche Situation ein Horror… Â

Von großer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang auch der Grund-Tenor, die Grundstimmung des Denkens und Empfindens des Einzelnen. Ein “stressverschärfender Denkstil” trägt sicherlich schon ein höheres Anspannungspotential in sich, als eine fröhliche Grundstimmung…

Was ist das Schlimmste, was passieren könnte?

Die folgende Frage hilft mir sehr, wenn ich vor großen Herausforderungen stehe, die ein gewisses Stresspotential für mich haben:

Was ist das Schlimmste, was passieren könnte?

Ich setze mich bewusst mit allen möglichen Antworten auf diese Frage auseinander und spiele in Gedanke die “möglichen” Konsequenzen durch.

Es braucht zwar etwas Übung und “Disziplin im Geist“, aber diese Übung kann ich nur wärmstens empfehlen, denn

sie bringt Licht an die “Sache” und verscheucht die Angst.

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