Archive for the 'Burnout' Category

Manipulation

Mit welchem Recht erheben sich Menschen über andere Menschen, Völker über andere Völker usw. … eine Religion über die andere…

Mit welchem Recht erheben wir uns gedanklich über andere und meinen wir wären etwas besseres?

Mit welchem Recht wollen wir andere manipulieren, damit sie nach unseren Wünschen “funktionieren”?

Wieso lassen wir uns eigentlich von anderen manipulieren?

Schaffen wir so eine Welt, in der wir uns wirklich wohlfühlen?

Sport und Angst, Stress…

Persönlich habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, mich regelmäßig sportlich zu betätigen. Begonnen habe ich seinerzeit mit Spaziergängen, wenn möglich im Wald. Damals habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich durch diese, fast täglichen Spaziergänge, gelassener wurde und die Anzahl der Panikattacken sich entscheidend reduzierte.

Später bin ich dazu übergegangen zu joggen. A, um mein Körpergewicht zu reduzieren und B, um mich “auszupowern”. Heute versuche ich 3 bis 5 mal die Woche zu laufen. Jeweils zwischen ca. 45 und 60 Minuten.

Zusätzlich führe ich am Morgen gymnastische Übungen durch, so was ähnliches wie Yoga. Kann ich auch nur wärmstens empfehlen!

Aber so weit muss der einzelne gar nicht gehen. Meiner Meinung nach ist es völlig aureichend, regelmäßige Spaziergänge zu absolvieren. Für Angstbetroffene, die echte Probleme haben vor die Tür zu gehen, sollten es auch versuchen. Ohne Druck und wenn möglich am Anfang mit Begleitung. Und wenn es zu Beginn nur der Weg zum Briefkasten und zurück ist. das Ganze kann man dann in Ruhe steigern, wenn man am Ball bleibt.

Ich weiß für Nichtbetroffene liest sich das wie ein schlechter Scherz, aber Menschen mit Angststörung werden mich vesrtehen…

Schweigen, stumm sein, Mutismus…

Möchte hier noch rasch auf ein Thema aufmerksam machen, welches wohl auch die Problematik Angst und Stress tangiert, bzw. im direkten und/oder indirekten Zusammenhang damit steht,

Mutismus.

Erstmals bin ich selbst darauf in einer Diskussion im Radio (Bayern 2) gestossen.

Hier ein Link, über den Interessierte sehr gute Informationen finden können

http://de.wikipedia.org/wiki/Mutismus

Angst und Geld

Für mich besteht zwischen Angst und Geld ein direkter Zusammenhang. Finanzielle Not (egal auf welchem Level) schafft Unsicherheit bei den Betroffenen. Jemand der oft oder beständig in finanziellen Engpässen lebt, erlebt permanente Missempfindungen, die nicht selten in Angstzuständen und Panikattacken gipfeln. Ein Teufelskreis beginnt, denn wer Angst hat ist alles andere als sich seiner Stärken und Fähigkeiten bewusst. Und so schaffen es die wenigsten, sich aus eigener Kraft aus ihrer finanziellen Schieflage zu befreien und die Spirale dreht oft bis zum Kollaps weiter nach unten. Gedanken und Emfindungen bestimmen die Wahrnehmung, die u.a. von folgenden “Schatten” verdunkelt wird:

Schuldgefühle, Zukunftsängst, Scham, Hoffnungslosigkeit, Depressionen, Sichausgeliefertfühlen, Selbstmitleid…

Aber genau diese Mangelphase bietet enormes Entwicklungspotential für diejenigen Betroffenen, die nicht aufgeben und liegenbleiben, sondern nach dem Motto “Jetzt erst recht!!!” oder “Euch werd`ich`s zeigen!!!” oder “NEVER GIVE UP!!!!” ihre Gedankenwelt neu formieren und Ihre Zukunft planen…

Ich schreibe hier aus eigener Erfahrung. Wer also von Euch Anregungen, Motivation und/oder Hilfestellung braucht, soll sich bitte nicht scheuen, mir zu mailen. Es gibt immer eine Lösung! Nur manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht…

Leben, so wie ich es will…

Ich behaupte: wenn jeder so leben könnte/würde, wie er oder sie es will, dann hätten Stress und Angst wenig Chancen sich im Leben der Menschen zu manifestieren.

Und genau hier sehe ich persönlich auch das Positive an erlebtem, negativen Stress und Angstzuständen und Panikattacken. Dieses emotionale Chaos zeigt dem/der Betroffenen auf, dass das Leben nicht nach den eigenen Wünschen, dem eigenen Lebensplan verläuft. Hier ist der Ansatz für eine positive Veränderung.

Klar ist, dass das in den wenigsten Fällen einfach ist. Aber genau darum geht es doch: das eigene Leben so gestalten, dass man zufrieden ist. Wenn viele Menschen dieser Herausforderung gerecht werden würden, wäre die Welt eine bessere…

Durch Entspannung im Alltag leben…

“Durch Entspannung im Alltag leben.”

Diese Aussage hat für mich persönlich besondere Bedeutung. Denn war und ist es doch die Entspannung, die es mir ermöglichte, mich von meinen Ängsten nachhaltig zu befreien. Das Wort “Entspannung” schreibe ich gern so: “Ent-Spannung”. So kommt für mich die Aufgabe der “Ent-Spannung” besser zum Ausdruck.Â

Ent-Spannung ermöglicht es uns, unserem Verstand regelmäßig Pausen zu gewähren und gibt uns somit die Chance in unser Selbst einzutauchen und die Wahrheit für unser (ganz persönliches) Leben zu finden und zu leben.

Es gibt Leute die behaupten folgendes: “Ohne Entspannung kein Erfolg.” Dieser Aussage stimme ich voll und ganz zu.

Familie = Sicherheit & Gelassenheit

Heute möchte ich einige meiner Gedanken zum Besten geben, die mich seit einigen Wochen besonders beschäftigen:

ich glaube, dass eine “intakte” Familie von großer Bedeutung für das Wohlbefinden seiner Familienmitglieder ist. Diese Familie schenkt Gefühle von Geborgenheit, von Sicherheit, des Zuflucht-Finden-Könnens … u.s.w.

Meiner Meinung nach hat die Familie auch die besonders wichtige Aufgabe, den Kindern “Lebensregeln” zu vermitteln, die das “Überleben” sichern. Dazu zähle ich in unserer heutigen Zeit Themen wie “Berufswahl”, “der richtige Umgang mit Geld”, “Haushaltsführung” u.a..

Meine These: Kinder, die aus “funktionierenden” Familie kommen, haben als Erwachsene viel seltener Problem mit Stress und Angst.

Von besonderer Bedeutung halte ich die Fähigkeit des “Miteinanderredenkönnens” aller Familienmitglieder, um dem Ideal einer Familie so nahe wie möglich kommen zu können.

Angst vorm Zahnarzt?

Gerade komme ich von meiner Zahnärztin. Seit dem ich meine Angst vorm Zahnarzt, bzw. vor der Zahnarztbehandlung, verloren habe, gehe ich regelmäßig zwei Mal im Jahr zu Vorsorgeuntersuchung.

Heute war es wieder so weit. Leider war diesmal nicht alles in Ordnung: bei einem Zahn musste eine Füllung erneuert werden, da ein Teil der alten augebrochen war.

Die Behandlung habe ich ruhig und gelassen (und ohne Spritze) über mich ergehen lassen. Das tue ich, damit ich mich während der Zahnarztbehandlung gut fühle:Â

  1. bevor es los geht, lasse ich bewusst meine Schultern fallen und nehme mir vor mich zu entspannen
  2. ich fixiere einen beliebigen Punkt über mir mit festem Blick
  3. ich zähle langsam und lautlos in Gedanken von “1″ bis “10″, ohne dabei den Punkt über mir aus den Augen zu lassen
  4. auf “Zehn” atme ich aus und mit dem Ausatmen sage ich in Gedanken zu mir “Entspannung jetzt…”
  5. ich schließe meine Augen und atme ruhig und gleichmäßig und tief durch die Nase
  6. mit jedem Ausatmen formuliere ich lautlos den Satz “Ich bin ganz ruhig….”.

Wichtig: nach der Behandlung, bevor ich mit dem Auto wieder nach Hause fahre, mache ich mich wieder richtig wach, in dem ich meinen Kopf schüttele, so dass die Backen wackeln. Und ich sage zu mir selbst: “Ich bin hellwach und erfrischt und aufmerksam…”.

Angst und Depression

Angst und Depression gehen oft Hand in Hand. Das ist auch kaum verwunderlich, denn schnell erreicht man als Angstbetroffener bei länger anhaltender und immer wiederkehrender Angst und Panik einen Wahrnehmungszustand, der mit “Auswegslosigkeit” meiner Meinung nach treffend beschrieben werden kann.

Ein gutes Mittel gegen Depressionen ist es sich Ziele zu setzen. Mittelfristig und langfristig sollte man für sich selbst bestimmen, was man erreichen will, materiell und immateriell.

So kann man wieder “einen Weg finden” und sich seiner Macht über die eigene Lage bewusst werden. Man hat so die Chance den sich immer schneller drehenden Kreis der “Ausweglosigkeit” zu durchbrechen.

Wichtig dabei ist aber, dass es sich um Ziele und Vorhaben handelt, die motivieren, das heisst: es müssen Ziele sein, die den eigenen Wünschen entsprechen.

Entspannung und Verzicht

Von großer Bedeutung für meine Befreiung von Angstzuständen und Panikattacken war für mich persönlich der bewusste und freiwillige Verzicht…

Als ich noch unter Angstattacken litt, war Alkohol ein mehr oder weniger regelmäßiger Begleiter in meinem Leben. Das möchte ich hier offen ausprechen, weil ich mir gut vorstellen kann, dass das vielen Betroffenen genau so geht.
Oft trank ich nur deshalb, um in Gesellschaft nicht “aufzufallen”, um “dazuzugehören” und um zu “funktionieren”. Das Trinken von Alkohohl lockerte mich auf. Das hielt jedoch nur kurzfristig an und in den Folgetagen waren die Panikattacken um so heftiger…

Einer der wichtigsten, ersten Schritte in mein angstfreies Leben war der bewusste Verzicht auf den Genuss von Alkohol. Ich entschloss mich für die Dauer von einem Jahr keinen Tropfen zu mir zu nehmen. Und damit das ganze auch verbindlich wird, habe ich mein Vorhaben schriftlich fixiert und unterschrieben. Diese “Willenserklärung” habe ich meiner Frau gegeben, damit sie sie liest und aufbewahrt.

Der Anfang war nicht leicht, zu sehr war Alkohol für mich zur Gewohnheit geworden, aber ich hielt durch und der Lohn war, dass ich lernte stolz auf mich zu sein. Ich fand das einfach klasse von mir, dass ich mein Vorhaben in die Tat umsetzte und mein “Versprechen” (vor allem mir selbst gegenüber) hielt.

In diesem Jahr habe ich mir auch erste Entspannungsmethoden angeeignet und täglich angewendet. Das Ganze war der Beginn meiner angsfreien Zeit, die nun schon seit fast 10 Jahren anhält….

 Â

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