Archive for the 'Burnout' Category

Hallo Herr Paterok, ich habe Anfang des Jahres ihr Arbeitsbuch bestellt…

Fragen und Antwort zum Arbeitsbuch “Selbsthilfe bei Angstzuständen & Panikattacken”:

Frau W. schreibt:

“Hallo Herr Paterok,
ich habe Anfang des Jahres ihr Arbeitsbuch bestellt und bin auch eifrig daran.
Da Sie auch angeboten haben, bei Fragen sich zu melden, tue ich dies heute einmal.
Mir geht es sehr gut damit und ich kann sagen, es hat sich einiges bei mir getan.
Ich denke ich habe die Kurve noch rechtzeitig bekommen, meine größte Sorge war immer die Panik davor, wenn wir etwas vor hatten, wie z.B. Theater oder Musical etc. krank zu werden und dann bekam ich auch meistens Durchfall oder Angstzustände wenn viele Menschen irgendwo waren.
Ich hielt es zeitweise beim Einkaufen in keinem Laden aus, mir wurde schlecht, musste raus bzw. auf die Toilette.
Ich habe mich in der Vergangenheit d.h. in den letzten 15-20 Jahre einfach etwas übernommen(vorallem damit immer für andere da zu sein und zu helfen)
bin jetzt … Jahre jung und möchte das Leben noch lange geniessen.
Meine Frage wäre, da ich sehr ehrgeizig bin wenn ich mir etwas vornehme wie empfehlen bzw. halten Sie es mit den ganzen Aufgaben die das Buch stellt.
Ich bin Anfangs wirklich jeden Tag ÂĽ -1 Std. gelaufen. Jetzt ist es so, dass ich mich zwischenzeitlich super mit anderen Dingen zusätzlich ausgleiche wie,
Montags Yoga, Dienstag Tanzkurs und jede 2. Woche Donnerstags noch Trommeln. Da ich vollzeitig Berufstätig bin, ist mir an diesen Tagen, dass Laufen fast
Zeitlich nicht möglich, bzw. setzt mich dann eher unter Zeitdruck, ich würde da auch nie schaffen, Atemübungen, Entspannungsübungen Autosugg. Und Laufen unter einen Hut zu bringen.
Wie würden Sie es mir da empfehlen um es auch wirklich richtig zu machen.
Es geht mir derzeit sehr gut und ich danke ihnen auch für die Unterstützung mit diesem Buch.
Über eine kurze Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen”

Antwort:

Hallo Frau W.,

danke für Ihre Nachricht.

Es freut mich wirklich sehr, dass es Ihnen gut geht.

Ich kann nachvollziehen, dass Sie die Summe der Tagesübungen etwas unter Druck setzen, wenn Sie in Vollzeit berufstätig sind.
Auch bei war das zeitweise der Fall. Bis ich mir die Zeit genommen habe einfach mal über meinen Tagesablauf nachzudenken und ganz konkret Zeiten für die mir wichtigen Übungen, wie Entspannung, Atmen und Visualisierung zu planen.

In meiner noch akuten “Angstphase” bin ich wirklich jeden Tag “spazieren” oder joggen gewesen. Mittlerweile habe ich das Laufen gegen Mountainbikefahren “eingetauscht”, das ich 2-5 mal pro Woche jeweils ca. 45 min lang absolviere. Oft am Abend nach dem Arbeitstag.

Die anderen Übungen habe ich wie folgt in meinen Alltag integriert:

1. direkt nach dem Aufstehen mache ich Yogaübungen und die Atemübung,
2. die Entspannungsübungen und die Visualisierungen genieße ich nach dem Mittagessen, Dauer = ca. 15 Minuten, im Büro oder im Auto, je nach dem.

Ich schicke Ihnen im Anhang mal meine “Blitzentspannung” . Einfach downloaden und auf `s Handy oder ipod laden.
Vielleicht kann diese Entspannungsinduktion eine Zeitersparnis für Sie bringen. Die Tonqualität ist (noch) nicht die beste, aber der Inhalt wirkt. Würde mich über ein kurzes feedback freuen.

Weiterhin alles Gute für Sie und bis bald!

Ihr W.Paterok”

Winterdepression

Winterdepression, damit haben einigen Mitmenschen zu tun in der “dunklen” Jahreszeit. Ich vermute mal, dass vor allem eher vom Wesenszug aktive Zeitgenossen betroffen sind. Die Tatsache, dass es in den Wintermonaten früher und länger dunkel ist, zwingt viele Mitmenschen zur Passivität. Oder anders gesagt: man findet keinen gleichwertigen Ersatz für Hobbys oder Arbeiten, die ansonsten an der frischen, sonnigen Luft verrichtet werden.
Sicherlich hat wohl die Winterdepression somit auch mit dem fehlenden Sonnenlicht zu tun.
Stichwort Vitamin D.
Solarium, Hallenschwimmbad, Sauna, Joggen, Gesellschaftsspiele, Kinobesuche usw., usw., sind doch sicher gute “Hausmittel”, um Abhilfe zu schaffen, oder eine Winterdepression erst gar nicht aufkommen zu lassen. Oder?

Angst an den Börsen

Die wirtschaftliche Situation jedes Einzelnen von uns ist auch ein sehr wichtiges Kriterium dafür, ob man ein eher entspanntes, oder angespanntes und gehetztes Leben führen kann.

“Geld macht nicht glücklich, aber es beruhigt.”

Diesen, oft zitierten Satz kann ich voll und ganz bestätigen. Wenn ich über genug finanzielle Mittel verfüge, kann ich schneller mal eine Auszeit nehmen, um zur Ruhe zu kommen und um mich neu zu orientieren.

Nicht selten ist es die Angst vor zu wenig Geld, die uns Berufe ausüben lässt, die wir eigentlich gar nicht ausüben wollen, weil sie uns keine Freude bereiten. Einer freudvollen Aufgabe nachzugehen ist aber, meiner Meinung nach, sehr wichtig, um im gesamten Leben Freude und Glücklichsein zu manifestieren.

Viele von uns investieren in diesem Zusammenhang Ihr Geld in Aktien und anderen an der Börse gehandelten Finanzprodukten. Dies tun wir in der Absicht überdurchschnittliche Erträge zu erzielen, und um so Freiheit zu gewinnen…

Wenn man sich die augenblickliche Situation an den Märkten dieser Welt so ansieht, dann kann ich mir schon vorstellen, dass Existenz- und Verlustängste zunehmen werden. Ich glaube es macht Sinn seine Investitionen zu überdenken und Potfolios und Depots u.U. neu auszurichten. Denn auch die ab 2009 gültige Abgeltungssteuer kann für den einen oder anderen von uns das Renditeergebnis schmälern.

Wer sich zu diesem Thema genauer informieren will, findet auf meiner Seite detailierte Infos:

http://www.geldlux.de/abgeltungssteuer-2009/

Entspannung ist auch…

Entspannung ist auch…

Ordnung halten.

  • im Haus
  • im Auto
  • im Kopf
  • im Körper

Stress

Stress dominiert unseren Alltag. Die Belastungen vieler Menschen haben ein Maß erreicht, welches schwer zu bewältigen ist. Oft bleiben Lebensfreude und Lebensqualität auf der Strecke. Viele von uns setzen einfach eine Maske auf und rennen durch das Leben. Meiner Meinung nach bietet sich hier aber auch eine große Chance, denn wenn Stress als “Barometer” für den Istwert des eignen Lebens verstanden wird, kann bewusst reagiert werden. Klar heisst es: “Stress ist das, was der einzelne über eine bestimmte Situation denkt.” Aber bessere Abhilfe ist doch zu realisieren, wenn ich mein Leben nach meinen Gefühlen ausrichte (“gutes” Leben = gute Gefühle). Das erfordert Mut, Ausdauer und Selbstvertrauen…

Mein (heilender) Traum der vergangenen Nacht

Vergangene Nacht träumte ich die folgende “Szene”:

an einem grossen, langen Tisch saßen viele Menschen, Frauen und Männer. Niemand kam mir bekannt vor. Es war eine Konferenz oder Besprechung, die da abgehalten wurde, etwas “Offizielles”, was eine gewisse “Disziplin” abforderte…

Mir gegenüber sass ein kleiner Junge (ca. 2 bis 3 jahre jung). Rechts neben mir sass seine Mama, eine sehr junge Frau, selber fast noch ein Kind…

Der Bub war sehr unruhig, er zappelte auf seinem Stuhl und gab “Zwischenrufe” von sich, also eher unverständliche Laute. Niemanden am Tisch schien das besonders zu stören, obwohl der Sprecher (Leiter der Runde) jedesmal innehielt, wenn der Junge etwas von sich gab…

Aber seine Mama neben mir war sehr nervös und gestresst. Sie schien total überfordert und das Verhalten Ihres Sohnes gab ihr irgendwie den Rest, brachte das Fass zum überlaufen.

Sie stand auf und ich spürte, oder hörte (das weiss ich nicht mehr genau) dass Sie ihren Sohn dafür bestrafen will. Sie ging um den Tisch herum, um ihren Sohn aus dem Raum zu bringen. Keiner der Anwesenden schien davon Kenntnis zu nehmen, ich aber ahnte, was dem Buben jetzt bevorstand und ich wollte ihm und seiner Mama helfen. Ich wollte unbedingt verhindern, dass sie ihn schimpfte oder schlug, weil ich wusste, dass es schlimm ist, wenn das passiert und weil ich wusste, dass sie das nicht wirklich wollte, aber zu sehr unter Druck stand, um “wach” zu sein…

Ich rang mit mir, weil ich nicht sicher war, ob ich jetzt einfach den Raum verlassen darf, um den beiden zu folgen, schließlich war das ja eine irgenwie wichtige Versammlung. Aber ich brachte den Mut auf, stand auf und ging auch raus (hinterher war ich sehr stolz auf mich, dass ich so mutig gewesen bin).

Als ich den raum verließ, ging ich in einen sehr grossen Vorraum, eigentlich ein richtiger Saal. In dem waren mehrere Menschen, vestreut in kleineren Gruppen…

Ich sah die Mutter, wie sie mit Ihrem Sohn schimpfte und mit den Armen fuchtelte. Noch bevor sie den Jungen schlagen konnte, nahm ich sie fest in den Arm und sagte: “Maria, alles ist gut.” Anschließend bin ich aufgewacht, weil ich wohl im Schlaf geweint habe.

Irgenwie fühle mich jetzt gelöster, nicht mehr so verletzt, einfach neutraler (im Moment kann ich das schlecht beschreiben). Ich empfinde Verständnis… und das Bedürfnis zu helfen.

An meine Leser und Leserinnen: kann mir jemand bei der Interpretation dieses Traumes helfen? Freue mich über Antworten. Wenn es zu “intim” oder zu “erschreckend” werden könnte, bitte ich um eine private Nachricht. Danke.

Nur ein Gedanke…

Heute Morgen, kurz nach dem Aufwachen, kam mir ein Gedanke:

“Du musst bereit sein zu sterben, um leben zu können.”

Ich interpretiere da so: wenn ich die Angst vor dem Tod, dem Sterben verliere, dann kann ich das Leben wirklich genießen…

Reaktionen auf Stress

Vor einiger Zeit habe ich einen interessanten Artikel zum Thema Stress und Burnout gelesen. Demnach hat unser Organismus nur drei Strategien, um Stress und Überlastung zu kompensieren:

  • Angriff (Ärger, Streit, beleidigen, Auseinandersetzungen…)
  • “Ausschwitzen” (durch starke, körperliche Betätigung wie Sport, körperliche Arbeit usw.)
  • Zähneknirschen (im Schlaf)

Für erklärt sich damit zum ersten Punkt die Tatsache, warum viele von uns so übel gelaunt sind. Kein Wunder bei der Belastungssituation, die wir oft unbewusst über uns ergehen lassen und/oder selber provozieren…

Bewegung formt

Nicht die jeweilige Situation als solche löst Stress oder Angst in uns aus, sondern unsere innere Einstellung zu dieser. Das heißt, Stress und Angst projizieren wir durch unsere Gedanken darüber in unser (Er-)Leben.

Wir haben es uns „angewöhnt“, „antrainiert“ so und nicht anders über bestimmte Situationen und Momente in unserem Alltag zu denken und erfahren deshalb immer wieder in gleichen oder ähnlichen Szenarien Stresssymptome, Angstzustände, Panikattacken… Diese „Gedankenspirale“ gilt es zu verlassen.

Gehen Sie spazieren.

Mindestens 15 Minuten sollte Ihr Spaziergang dauern. Wenn möglich führen sie Ihre täglichen Spaziergänge im Wald durch. Falls das nicht möglich ist, suchen Sie sich bitte eine ruhige, menschenleere Route aus.

Menschen, die unter Angst/Stress leiden, sind “kopflastig“ das heißt, der

Energieschwerpunkt des Körpers liegt im obersten Körperdrittel. Wünschenswert ist aber, dass der Energieschwerpunkt im untersten Körperdrittel liegt, so dass der Mensch “mit festen Beinen auf der Erde steht“. Regelmäßige Spaziergänge (am besten im Wald!) helfen die günstigere Energieverteilung wieder herzustellen (Erdung).

Die regelmäßige Bewegung, verbunden mit der erhöhten Sauerstoffzufuhr löst Verspannungen der Muskulatur und fördert die Blutzirkulationen des gesamten Körpers. Dadurch werden auch Verspannungen im Denken gelöst.

Prägungen aus der Kindheit

Ich glaube, dass jeder von uns entscheidende, sein Leben dominierende Prägungen in der Kindheit erfahren hat. Diese Prägungen haben meiner Meinung nach Auswirkungen positiver und negativer Art. Über das “Gute”, das wir mitbekommen haben (von Eltern, Geschwistern, Schule…) freut man sich und ist auch irgendwie stolz darauf. Über das Negative ärgern wir uns und hadern nicht selten mit diesem Teil unserer Vergangenheit.

Aber gerade hier liegen die Chancen für das persönliche Wachsen. Ich suche nun (seit einigen Monaten) Antworten auf folgende Frage:

“Welche Teile in mir/von mir müssen wachsen (muss ich positiv verändern) damit ich wachse*?”

(* wachsen = glücklicher sein)

Nächste Seite »