Archive for the 'Angstzustände' Category

Bei Angstzuständen und Panikattacken selbst aktiv werden…

Mir ist klar, dass Angst lähmt. das weiss ich nicht zu letzt aus eigener, schmerzvoller Erfahrung.

Aber genauso gut weiss ich, dass die Angst ihre Macht verliert, wenn der oder die Betroffene das Leben selbst in die Hand nimmt. Es müssen Entscheidungen getroffen werden:

“Wo will ich in einem Jahr stehen?”
“Wie soll mein Leben in fünf, sieben, zehn Jahren verlaufen?”…
“Welchen Beruf möcht ich wirklich ausüben?”

das sind nur drei Beispiele für Fragen, die Eigeninitiative aktivieren können, damit die sich eingeschlichene Lethargie auflöst.

In der Vergangenheit hängengeblieben…?

Hier ein kurzer Beitrag mit Pep…

… Schuldgefühle, vergangene Beziehungen, früher war`s schöner, ach hätte ich doch bloß, wenn das nicht passiert wäre…dann wäre mein Leben sicher besser…, usw., usw., usw….

Sind Sie auch in der Vergangenheit hängengeblieben, festgeklebt?

Dann wachen Sie auf und erkennen Sie folgende Wahrheit!!!:

Die Frage für Sie lautet nicht “Was ist früher alles schief gelaufen?” sondern:

“Wo will ich nächstes Jahr stehen?” oder “Wie will ich in fünf Jahren sein?”

Solche oder so ähnliche Fragen und Gedanken bringen Sie nach vorne.
Alles andere ist immer wieder frisch aufgequirlte … (was auch immer)!

ATTACKE!!!

Vertrauen zum Leben…

Jedem und jeder Angstbetroffenen und Stressbetroffenen muss klar sein, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass die nachhaltige Auflösung der Probleme (Angst, Stress…) “von aussen” kommt. Mit dieser These möchte ich die Angst nicht weiter schüren, sondern statt dessen Betroffene auf das eigentliche “Arbeitsfeld” focusieren: das eigene Selbst, die eigene Gedanken- und Empfindungswelt…

“Du bekommst das, was Du erwartest.” Diese Wahrheit habe ich das erste mal in irgendeinem Buch gelesen (leider ist mir der Titel momentan entfallen). Und dieser Satz läßt mich persönlich nicht mehr los. Und dafür bin ich dankbar. Denn da ich oft über und an die Aussage dieses einfachen Satzes (nach-)denke, übernehme ich immer mehr Verantwortung für mein Leben, für das was ich bekomme, für das was mir geschieht…Â

Ich lerne immer mehr loszulassen und dem Leben zu vertrauen, denn

ich erwarte, dass alles in meinem Leben zu meinem Besten geschieht. Â

Auch dann wenn ich das eine oder andere Ereignis momentan nicht interpretieren kann. Oder auch dann, wenn ich wieder einmal vor irgendeinem Problem stehe, was ich lösen muss…

Meine “Erwartungen” aus der Vergangenheit bekomme ich ja nun einmal jetzt, in der Gegenwart (zu spüren). Ich nehme es hin und lasse los und erwarte jetzt das Beste für mich für “morgen” …

Angst vor Herzinfarkt, Herzphobie

Während meiner Zeit als Angst-und Panikbetroffener hatte ich eine Vielzahl von Panikattacken. Wenn ich mich recht erinnere, “durchlebte” ich die meisten davon auf der Autobahn. Besser formuliert: die meisten Panikattacken wurden während einer Fahrt mit dem PKW auf der Autobahn initiiert, natürlich bin ich dann nicht auf der Autobahn geblieben, sondern habe diese an der nächst möglichen Ausfahrt verlassen…

Bei mir waren die Symptome einer Panikattacke stets folgende:

  • Atemnot
  • Schmerzen in der Brust (links gefühlt)
  • Schmerzen im linken Arm
  • Frieren am ganzen Körper
  • manchmal trotzdem kalter Schweiß auf der Stirn
  • zittrige Knie und Beine…

Bei den ersten Panikattacken bin ich so schnell wie möglich in die Notaufnahme des nächst gelegenen Krankenhauses gefahren, oder ich habe den nächsten Arzt aufgesucht. Je nach dem, wo ich mich gerade befunden habe. Jedoch haben mir stets alle dort durchgeführten Untersuchungen beste Gesundheit bescheinigt…

Deshalb (oft auch aus einem Schamgefühl heraus; ich wollte nicht als Simulant dastehen…) habe ich viele der folgenden Angstattacken ohne Arzt durchlebt. Nicht selten haben mir meine Frau und mein Sohn beigestanden, was für die beiden genauso schlimm war.

Irgendwann (ich bitte um Nachsicht für die folgenden Ausdrücke, aber ich möchte versuchen so meine damaligen Empfindungen wiederzugeben) hat sich dann folgendes in mir abgespielt:

“So, jetzt reicht´s! Ich hab`die Schnauze voll!!! Dann verreck`ich eben, dann habe ich es wenigstens hinter mir…”

Diese Wut in mir war echt. Immer öfter ist es mir so gelungen, die sich anbahnende Panikattacke zu “ignorieren”. Ich habe mir ganz fest vorgebetet, dass X Ärzte immer wieder keinerlei Erkrankungen bei mir festgestellt haben.

Das war nicht einfach, weiß Gott nicht und es ist mir auch nicht immer gelungen. Aber dieser Umgang mit meiner Angst war der Beginn meiner Selbstverantwortung für meine Lage. Ich habe so endlich damit begonnen es nicht mehr zu aktzeptieren, dass es mir so beschissen geht. Und das waren wichtige erste Schritte für meinen Weg aus der Angst…

Universität Göttingen sucht Studienteilnehmer mit Panikstörung

Hier der Aufruf zur Teilnahme:Studienteilnehmer mit Panikstörung gesucht!!

Wir suchen für eine Studie in der Psychiatrischen Uniklinik … 5 Studienteilnehmer zwischen 20 und 40 Jahren, die unter einer Panikstörung leiden. Über die Panikstörung hinaus sollten Sie keine schwereren psychiatrischen (Vor-) Erkrankungen (wie z.B. Alkoholismus oder schwere Depressionen) aufweisen.Â

Die Studie besteht insgesamt aus zwei Teilen:

Im ersten Teil möchten wir zunächst mit Hilfe von psychologischen Fragebögen und Untersuchungsverfahren einige allgemeine Informationen über Ihr Denken, Ihre Wahrnehmung und Ihr Gedächtnis sammeln. Dies wird ungefähr 90 Minuten dauern.

Im Anschluss folgt eine Untersuchung mit Hilfe eines bildgebenden Verfahrens (Magnetresonanztomographie). Eine solche Untersuchung wird im Bereich der Neurologie und Psychiatrie routinemäßig bei vielen Patienten eingesetzt und dient dazu, Aufschlüsse über Struktur und Funktion des Gehirns zu bekommen. Während der Untersuchung werden wir Sie bitten, eine einfache Testaufgabe zu bearbeiten. Dieser Teil der Untersuchung wird ungefähr eine Stunde dauern.

Selbstverständlich werden Ihnen der genaue Ablauf und die einzelnen Untersuchungsteile vor Untersuchungsbeginn noch einmal genau erklärt.Â

Insgesamt wird die Untersuchung circa 2-3 Stunden dauern.
Interessierte melden sich bitte via Email unter

info[at]wbpaterok.de

Hass macht mürbe…

Es gibt sicherlich so einige “Gründe”, warum Menschen sich gegenseitig hassen. Ich erspare mir hier auf Einzelheiten einzugehen. Meiner Meinung nach hassen wir Menschen, weil wir emotional verletzt wurden (besser formuliert: wir fühlen uns … verletzt…).

Ob das nun tatsächlich der Fall ist, das heißt: ob es nun tatsächlich die Absicht des “Hass-Subjektes” war uns zu verletzen, oder ob alles evtl. auf Mißverständnissen (ggf. in unserer eigenen Gedankenwelt) beruht, spielt dabei keine Rolle. Hass ist Hass!

Und die Gefühle des Hasses haben enorme Macht! Derjenige bzw. diejenige, dessen oder deren Gedanken von Hass bestimmt werden, “vergiftet” sich selbst und sein Umfeld! Das bedeutet im übrigen auch, dass der Hass (indirekt) auch Menschen trifft, die der oder die Hassende eigentlich liebt und gern hat… Denn in dem Augenblick, in dem der Hass regiert, sind Gefühle und Empfindungen von Liebe und Zuneigung nicht möglich!

Haben Sie schon einmal jemandem, in dem Moment, in dem die Hassgedanken präsent sind, in die Augen geschaut? Und wie haben Sie sich dabei gefühlt? … Und das, obwohl Sie diese Person doch eigentlich gern haben…

Hass tötet. Hass zerstört. Hass macht krank. Hass ist ein Werkzeug unseres Verstandes, um Recht zu bekommen und zu behalten… um jeden Preis. Ich betone: um jeden Preis.

Fakt ist: für unseren Hass sind wir selbst verantwortlich! Denn wir haben in dem Moment, in dem diese Emotionen in uns aufkommen die Wahl. Wir können uns in jedem dieser Augenblick dafür entscheiden NICHTZUHASSEN, sondern ZUVERZEIHEN. Wenn wir erkennen, dass uns dieses emotionale Leid nicht zugefügt wird (also von anderen “aufgezwungen” wird), sondern wir es selbst “in uns zulassen”.

Das ist nicht einfach!!! Aber ZUVERZEIHEN macht glücklicher und gesünder und schöner. :-) Â Deshalb ist es die Mühe wert, auch wenn es immer wieder Rückschläge geben wird…

Beruf und Entspannung

Meiner Meinung nach besteht zwischen dem ausgeübten Beruf und Entspannung ein direkter Zusammenhang. Wenn ich etwas tue, was mir keine Freude bereitet, bin ich schneller gestresst als wenn ich einer Tätigkeit nachgehe, die mich begeistert.

Das Problem: wir arbeiten, um Geld zu “verdienen”, damit wir unseren Lebensunterhalt finanzieren können. Die Frage, die sich hier für viele stellt lautet: für welche berufliche Tätigkeit bekomme ich das meiste Geld? Oft wird nach diesem Kriterium die berufliche Laufbahn gewählt.

Auch die vermeintliche “Sicherheit” spielt bei der Berufswahl eine große Rolle. Wie viele Menschen quälen sich täglich durch den Berufsalltag, weil sie einen “sicheren” Job haben, der ihnen eigentlich keine Erfüllung bringt. Diese Unzufriedenheit schlägt nicht selten dann auch im privaten Bereich um. Familie, Beziehung, Gesundheit… leiden darunter…

Wer jedoch einer beruflichen Tätigkeit nachgeht, die seinen Interessen und Fähigkeiten entspricht, der ist zufriedener mit seinem Leben. Diese Zufriedenheit macht gelassener. Stress ist für diese Glücklichen ein Fremdwort…

Stress – Produkt unserer Gedanken

Wenn ich hier über Stress schreibe meine ich primär die Form von Stress, die wir als negativ empfinden, wobei meine Ausführungen auch für den Gegenpol des Negativstresses, den Oi-Stress, gelten.

Ich behaupte:

Stress ist ein Produkt unserer Gedanken.

Damit meine ich: nicht die Situation, die Szene, als solche, in der wir Stress empfinden ist die Ursache für unser Empfinden, sondern wie wir darüber denken. Ich denke diese These beweist sich schon allein durch die Tatsache, dass nicht alle Menschen in einer identischen Situation Stress empfinden. Für manche Menschen ist eine mündliche Prüfung, zum Beispiel, eine freudige Herausforderung, für andere ist die gleiche Situation ein Horror… Â

Von großer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang auch der Grund-Tenor, die Grundstimmung des Denkens und Empfindens des Einzelnen. Ein “stressverschärfender Denkstil” trägt sicherlich schon ein höheres Anspannungspotential in sich, als eine fröhliche Grundstimmung…

Das Generalisierte Angstsyndrom

Das Generalisierte Angstsyndrom, auch Angstneurose genannt, gilt als krankhafter Angstzustand. Diese Generalisierte Angsstörung hat folgende, dominierende Merkmale:

  • dauerhafte Ausprägung der Angst (über Monate oder Jahre)
  • das Erleben der Betroffenen wird von “sich-Sorgen-machen” in allen Lebensbereichen bestimmt
  • daraus resultiert in den meisten Fällen ein permanenter, überhöhter Anspannungszustand, welcher durch die Betroffenen nicht kontrolliert (oder “wegerklärt”)Â werden kann
  • Abschalten” und “Sich-Entspannen” sind kaum noch möglich.

wirksame Entspannungsmethoden

Welche Entspannungstechniken bringen nachhaltig Erfolg?

Als wirksame Entspannungsmethoden kann ich an dieser Stelle primär zwei Techniken empfehlen:

  • Das Autogene Training  und
  • Die Progressive Muskelrelaxation.

Beide Entspannungsverfahren sind relativ leicht (auch autodidaktisch)Â zu erlernen. Die Wiksamkeit beider Verfahren ist wissenschaftlich erwiesen und messbar.

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