Entspannungsmethoden und Entspannungstechniken nicht missbrauchen…
Entspannung ist wichtig. Ohne Entspannung kein Erfolg.
Das Erlernen und Praktizieren von Entspannungsmethoden und Entpannungstechniken ist grundsätzlich zu empfehlen. Als Entspannungspädagoge möchte ich jedoch dieses Thema auch einmal aus einem anderen Blickwinkel “beleuchten”:
das Praktizieren von bewusster Entspannung macht gelassener und leistungsfähiger. Nach einiger Übungszeit sind Menschen, die Entspannungstechniken regelmäßig anwenden, physisch und psychisch hoch belastbar. Das ist sicherlich gewünscht und sehr erfreulich, dennoch birgt dieses positive Ergebnis auch eine gewisse “Gefahr” in sich, bzw. das “unbewusste” Praktizieren von Entspannung kann ein böses Erwachen zur Folge haben.
Vielleicht macht meine folgende Behauptung klar, was ich ausdrücken möchte:
Es ist nicht die Aufgabe der Entspannung dafür zu sorgen, dass ein unwirklicher Alltag, der von physischer und psychischer Überlastung dominiert wird, um jeden Preis ertragen und bewältigt werden kann.
In diesem Fall müsste dem negativen Stress eine positive Bedeutung zugesprochen werden. Den die erlebten Sressempfindungen hätten hier die Aufgabe, auf Missstände im Tagesablauf hinzuweisen, deren Beseitigung als Notwendigkeit zur Gesunderhaltung zu erkennen sind.
Es muss jedem klar sein: Entspannung ist ein komplexes Thema und eine umfassende Aufgabe, deren Lösung sicherlich mit dem Erlernen und Anwenden von Entspannungstechniken beginnt, deren Endresultat jedoch in einem als zufrieden und gelassen erlebtem Alltag zu suchen ist.
